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7,1 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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464 Geschichte der Kreuzzüge, Buch VIII. Kap.XIV.

^E'des Gebietes von Tyrus gestraft haben. Bey der heftigenErbitterung, mit welcher seit dem Jahre 1261 die Genueserund Vcnelianer sich bekämpften, ist es allerdings nichtunglaublich, daß die Genueser, nachdem sie von dem Ver-kehre mit Ptolcmais waren ausgeschlossen worden, den Sul-tan Vikars zur Belagerung dieser Stadt"), in welcherihre Feinde das Uebergewicht erlangt hatten, anfreizten,wenn sie auch eben so wenig als der ihnen befreundete Phi-lipp von Montfort") geneigt waren, durch einen thatigenVeysiand die Unternehmungen des Sultans gegen ihre christ-lichen Glaubensgenossen zu befördern.

Die Verwüstung des christlichen Landes, welche Bibars,nachdem er die Belagerung von Ptolemais aufgehoben hatte,fortsetzte, gewahrte ihm um so weniger einen erheblichen Vor-lheil, als auch die Christen bald Gelegenheit fanden, in dasLand des Sultans cinzubrecheu und Vergeltung zu üben. Dieseunaufhörlichen gegenseitigen Plünderungen halten aber dieWirkung, daß nicht nur der Anbau des Landes unterlassen,und das christliche sowohl als das saraccnische Gebiet vonSyrien von einer Hungersnoth bedroht wurde, sondern auchungeachtet eines Gesetzes, welches der Snltan in seinem La-ger am Berge Tabor zur Abstellung der Räubereyen, diedamals in Syrien von Bauern und Hirten verübt wurden,erlassen hatte"), keine Karavane und keine Heerde, welche

) Die Erzählung von dem oben(S- 4 P! crwälnucn Bündnisse', wel-ches die Genueser mit.Michael Palä-vloguüsschlesscn, beginnt der Schrei-ber Bartholomäus < animier 6cnn-cnscs aci a. I2ÜI in iVIuratori Lori-z-tores rer. Itai. 1'. VI. x. Z 2 Z) infolgender Weise: In ipso anno la-

animnm inteinierunr ass eos ailli-gcncios inaäis Omnibus gnibus xos-senr.

37 ) Vgl. oben Kap. > 2 . S. Zy6.Uartbolomaei annaics 6cn. ass a.12S4. x. SZ2.

38) Durch dieses Gesetz verordnteBibarS, dag das Blutgeld, welchesvon einem Mörder den Derwandlen