388 Gcschichrc der Kreuzzüge. BuchVIU. Kap. XU.
I. §br.
L2Zo.
Zwölftes Kapitel.
Aie ersten Jahre seit der Rückkehr des Königs Ludwig insein Reich verflossen für die Christen in Syrien ohne erheb-liche weder glückliche noch unglückliche Ereignisse. Wen»auch Ludwig das heilige Land verlassen hatte, ohne einenWaffenstillstand zu schließen, so trat dennoch nach seinerRückkehr in Syrien eine vollkommene Waffenruhe ein, weilder Sultan Malek annaser von Damascus nicht unterneh-mend oder mächtig genug war, um die Christen mit Erfolgzu bekämpfen, und in Aegypten der nach der Ermordungdes Sultans Turanschah eingetretene schwankende Zustandnoch immer fortdauerte. Die ägyptischen Emire hatten inder Zeit, in welcher sie noch die Macht des Sultans Malekannaser von DamaScus und der mit demselben verbünde-ten übrigen Fürsten aus dem Geschlechts Saladins fürchte-ten, einen Verwandten des ermordeten Sultans Turanfchah,den Prinzen Musa*), welchem sie den Namen Malek alaschraf, d. i. der glorreichste König, bcylegten, auf denThron erhoben und dem Emir Asseddin Aibek, welchemschon der Titel eines Sultans war zugestanden worden.
i) Muss war der Sohn des Joseph,welcher der Sohn des Joseph Aksis,Fürsten von Jemen und Meskah, ei-
nes Sohns von dem Sultan Malekal Kamel, war. v,ii, niosl.
--<1 a. 6-6. 1. IV. i>. Z5o. z,;s.