352 Geschichteter Krcuzzüge. V n ch VIII. K a p. Xk.
Elftes Kapitel.
§)er König Ludwig liest zwar, als er nach Frankreich heim-kehrte, Key dem päpstlichen Legaten Odo, Bischof von Tus-culum, welcher »och bis zur Mitte des Septembers 1254im heiligen Lande blieb*), einen Theil der französischen Ritter-schaft zuruck und bestellte den Ritter Gottfried von Sergincsals seinen Stellvertreter zn Ptolcmais^). Wenn aber auchGottfried von Sergincs das heilige Land nicht verliest, sondernder Angelegenheiten desselben mit Eifer sich annahm'), so ver-weilten doch außer der besoldeten königlichen Miliz, deren Lei-tung ihm übertragen war, seine übrigen Waffengefährten wahr-scheinlich nicht länger in Syrien als der päpstliche Legat, und
it Hugo Plagon ?. 735-
Ruch Wilhelm von Nangis (p.Ako) lieg Ludwig den Ritter Gott-sriev von Sergincs zurück cum mul-rie niiliridns er expeneis in snoonr-x»m cc sudsiäinm rcrrav xanclae,und ernannte ihn zu seinem Statt-halter (Lntnrilnir innrlie ^cooneinixro ee gndoiimtorcm, praecixicns»rer omncs 61 in reipnblioae irvgoliisoireäirenr). Nach Htlgo Plagon (a.a.QJ und Marinus Sanuluü li-. 220)lieh Ludwig hundert Ritter zumSchuhe des heiligen Landes zurück,welche nach dem letztem Schriftstellerdienen sollten ast äieposilimiem Sc-ilescaiLl rexiii scineaicni. Für diese
letzteren Worte setzt Hugo Plagon: L
cko idlmix. Gottfried von Sergincswurde, alS Johann von Arsuf imJahrs i2Z8 s,arb, dessen Nachfolgerin der Statthalterschaft dcü Kö-nigreichs Jeiusalem und starb zuPtvlcmais am n. April 1269. HugoPlagon x. 736. 743 . Nach Ma-rinuS Sanutus (i>. 221) war Gott-fried von SergineS noch im I. irzgScneschall des Königreichs Jerusa-lem. S. unten Kap. 12.