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7,1 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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46 Geschichte der K r e u z z ü g e. Puch VIII. K a p. II.

Z w e » t e 6

Kapitel.

3^hr. Jahr 1247 verlief unter mancherley Vorbereitungenund Znrüstungcn zu der Kreuzfahrt, welche der König Lud-wig ohne ferncrn Aufschub im Jahre 1248 anzutreten ent-schlossen war; um Mitfasten des Jahrs 1247 berief derKönig seine Barone zu einem Parlamc.nte nach Paris, woaußer den Verfügungen über andere wichtige Angelegenhei-ten des Reichs der St. Johannistag des folgenden Jahresals die Zeit des Aufbruchs zur Meerfahrt bestimmt wurde,und der König sowohl als alle übrigen anwesenden Kreuz-fahrer durch einen Eidschwur gelobten, die Vollziehungihres Gelübdes nicht anders zu verschieben, als wenn solcheHindernisse einträten, welche die menschliche Schwäche nichtabwenden könnte Da Ludwig vernommen hatte, daßder König Hakon von Norwegen das Zeichen des heiligenKreuzes trug, und der Papst demselben die Vollmacht, zurBestreitung der Kosten der Kreuzfahrt von der Geistlichkeitseines Reichs den dritten Theil ihrer jährlichen Einkünfte zuerheben, verliehen hatte: so sandte er den Mönch MatthäusParis, den Verfasser einer reichhaltigen Chronik, nach Norwe-gen mit einem Schreiben, in welchem er dem Könige Hakonden Antrag machte, sich mit ihm zu gemeinschaftlicher Meer-

i) Msttk. karis a. 1247. x. 725.