Die fraiizSfifchen Pilger in Cypcrn.
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Drittes Kapitel.
§)er unglückliche Ausgang des in den Jahren 1217 bis 2-Ehr.1219 von einem zahlreichen Pilgerheere gemachten Versuchs,Aegypten zu erobern, hatte zwar den Abendländern die gro-ßen Schwierigkeiten gezeigt, welche einem fremden Kriegs-heere die Unterjochung und Behauptung dieses Landes er-schweren; man betrachtete aber jenen unglücklichen Ansgangals die nothwendige Folge der Fehler und Mißgriffe despäpstlichen Legaten Pelagius, glaubte, durch eine thcuecerkaufte Erfahrung belehrt, ähnliche Fehler und Mißgriffevermeiden zu können, und war noch immer überzeugt, daßdie Eroberung von Aegypten, als der Hauptguelle des Reich-thums und der Macht der Saracenen, das einzige Mittelwäre, zu dem dauernden Besitze von Syrien zu gelangen.
Diese Ueberzcngung hegte auch der König Ludwig der Neuntevon Frankreich, nnd er beschloß daher, die Saracenen zuerstin Aegypten anzugreifen
i) Es ist auffallend, dag weder Jo-inville noch irgend eine Chronik Vie-ser Zeit der Verhandlungen erwähnt,welche ohne Zweifel über den Plandieser Kreuzfahrt gepflogen wurden;wir wissen daher nicht, wo und wannund unter welchen Bestimmungender Angriff gegen Aegypten beschlos-
sen wurde. Vielleicht, enthielt dar-über nähere Auskunft der früherenicht vorhandene Bericht deS Lega-ten Odo, auf welchen eln späterer,aus Cypcrn am Mittwoch vor Osternszi. März 1249) an den Papst Jnno-cenz lV. erstatteter und in w Lolicr^Sxioilcgium s Folloausgabe) P. III.
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