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7,1 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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459
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Feindseligkeiten in Snrien. 459

gender Rede:Warum gabt ihr nicht selche Absicht uns zu 2erkennen, ehe wir hierher kamen, ihr härtet dadurch uns großeKosten erspart; wenn das Geld, welches unsere Rüstungenerfordert haben, könnte geschmolzen werden, so würde esunermeßliche Ströme bilden. Wir haben eure Länder nichtbeschädigt, ihr aber habt die Wege unsicher gemacht unddie Verpflegung unserer Truppen gehindert. Kaum war derWaffenstillstand erneuert worden, als ihr euch schon wei-gertet, ihn zu beschwören, und cs mußte deshalb eine neueU.rkuude des Vertrags abgesaßt werden. Obgleich wir vonunserer Seite unsere Verpflichtungen größtenlheils erfülltenund die Gefangenen, welche in unserer Gewalt sich befan-den, nach Neapolis sandten zum Behufs der Auswechslung,in der Hoffnung, daß ihr ein Gleiches thun würdet: so habtihr dagegen eurerseits nicht gekhau, was euch oblag, keinMitleidcn bezeigt mit dem Schicksale eurer in unser» Fesselnschmachtenden Glaubensgenossen und die gefangenen Mos-lims zurückgehalten, ohne deren Lage zu erleichtern, indemihr von solcher Worlbrüchigkeit einer die Schuld auf denandern schobt. Ihr verspracht für die Beraubungen, welcheunsere Kaufleute von euch erlitten halten, Entschädigung;da ihr aber ermahnt wurdet, euer Versprechen zu erfüllen,so machtet ihr die Einwendung, daß solche Beraubungen zuTortosa, einer den Templern gehörigen Stadt, geschehen,und mithin die Templer dafür verantwortlich wären; Gottweiß es aber, daß ihr allerdings Herren zu Tortosa seyd.Als wir die Absicht hatten, Botschafter an den Kaiser vonConstantinopel zu senden, so fragten wir euch, ob diese Bot-schafter sicher auf dem Meere seyn würden; und ihr gabtuns den Rath, sie über Cypern reisen z» lassen. Kaumwaren sie aber daselbst angelangt, so wurden sie angehaltcn,mit Fesseln beladen und mit solcher Härte behandelt, daß

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