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7,1 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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460 Geschichte der K >' e 11 zz ü g e. B u ch VIII. K a p. X I V.

Einer von ihnen an den Folgen der erlittenen Mißhandlun-gen starb. Haben wir jemals eure Abgeordneten auf solcheWeise behandelt? Ist nicht die Person eines Gesandtenselbst ini Kriege unverletzlich? Wenn auch solcher Frevelohne eure Zustimmung verübt worden ist, so beschimpft erdennoch eure Ehre; denn cs ist die Pflicht der Könige,Güter und Personen zu schützen. Uebrigens hat der Königvon Eypcrn Besitzungen in Ptolemais und an der Küste vonSyrien, seine Schiffe und Kauflentc kommen des Handelswegen in eure Stadt, und er steht nicht sür sich allein,sondern die Templer und die übrigen Ritterorden sind mitihm einverstanden. Wäret ihr ohne Antheil an seiner Treu-losigkeit gewesen, so würdet ihr es nicht versäumt haben,ihn zu strafen, seine Besitzungen cinzuziehen und über seinVerfahren Klage bey dem Papste und den abendländischenKönigen zu erheben. Und von welcher Art war euer Be-tragen gegen die Sultane, unsere Vorfahren im Reiche?Der Sultan Ismail von DamaScus überließ euch, als ihrihm Hülfe gegen den Sultan von Aegypten zusagtet, dieBurgen Schakif und Safed"); und als der Sultan vonAegypten, welcher den Sieg davon trug, euch mit der Racheverschont hatte, so vereinigtet ihr euch zum Lohne dafür zurBekämpfung desselben mit dem Könige Ludwig von Frank-reich; glücklicherweise aber scheiterten eure Pläne. Sagtmir, ob ihr jemals in euren Verhältnissen mir Aegypten euchals Männer von Treue und Glauben bewahrt und in euer»Unternehmungen wider dieses Land eines günstigen Erfolgseuch erfreut habt? Um es kurz zu sage», der SultanIsmail überließ euch die Burgen Schakif und Safed, weiler eures Beysiandcs bedurfte; mir ist eure Hülfe unnütz;

) S. Gesch. der Kreuz;. Buch VIl. Kap. 17. S. üon. üoi und daselt'ilMim. 42.