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7,1 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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452 Geschichte der Kreuzzüge. B n ch VIII. K a p. XIV.

I klir. lateinischen Kaiserthums von Constautinopel mit kräftigerBeredtsamkeit als eine Angelegenheit von so großer Wich-tigkeit darsiellte, daß die Christenheit kein Opfer und keineAnstrengung, welche zu diesem Ziele führen könnten, scheuendürfte.Wenn die Ueberblcibsel jenes Kaiserthums," schriebUrban dem Könige Ludwig,wieder in die Gewalt derGriechen fielen, was Gott verhüten wolle: so würde denen,welche dem heiligen Lande zu Hülfe kommen wollen, derWeg verschlossen seyn; deshalb reiche aus Achtung für denapostolischen Stuhl, oder vielmehr aus Rücksicht für Gottselbst, die Hand des Schutzes und Beystandes dem gedachtenKaiserthume, den Venetjancrn, welche daran Theil haben,und den übrigen Lateinern, welche gegenwärtig noch daselbstsich behaupten, und bewege die Prälaten deines Reichs, fürdiese wichtige Angelegenheit eine angemessene Geldnnter-stützung in der Weise, welche wir in dem auf das Ansuchendes Bischofs von Agen an sie erlassenen Schreiben bezeich-net haben, zu bewirken. Denn so in deinem Reiche, wel-ches das Vorbild und Muster aller andern christlichen Reicheist, ein so frommes Werk einen kräftigen Anfang gewinnt,so wird es unter dem Beystande Gottes bald sich verbreitenzu allen andern Reichen der Welt, welche zum Cbristen-thume sich bekennen." Zugleich meldete Urban dem KönigeLudwig, daß der Fürst von Achaja und Morea ein zahlrei-ches Heer gesammelt hätte, um zu Lande wider Consianu-nvpel zu ziehen, daß die Barone, welche einen Theil dergriechischen Inseln beherrschten, ihre Slreilkräfte mit demHeere jenes Fürsten vereinigen würden, und daß die Vcne-tianer, von welchen eine stattliche Seemacht wäre ausge-rüstet worden, durch ihre Gesandten sich erboten hätten,allen denen, welche an der Heerfahrt gegen ConstantinopelTheil zu nehmen geneigt wären, unentgeltliche Ueberfahrt