4L0 Geschichte der Kreuzzüge. Buch VIII. Kap.XIV.
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lichkeir uud Tüchtigkeit so großes Vertrauen, daß er zumArchidiacouus ernannt, späterhin zum Bischöfe von Laonerhoben und nach einiger Zeit zu dem bischöflichen Stuhlevon Verdun berufen wurde. Auch an dem päpstlichen Hofeerregten seine Fähigkeiten so große Aufmerksamkeit, daß ihmwichtige Sendungen nach Pommern, Liefland und Preußenübertragen wurden 5); und dem aukgebreiteten Ruhme, wel-chen er durch seine Redlichkeit, Gelehrsamkeit und Geschick-lichkeit sich erworben hatte, verdankte er ebenfalls die Be-rufung zum Patriarchen von Jerusalem °). In diesemAmte bewahrte er nicht minder als in seinen früheren Ver-hältnissen seinen wohl erworbenen Ruhm, und die einheimi-schen Bewohner des heiligen Landes sowohl als die Pilger,welche dahin wallsahrtcten, verehrten ihn als einen liebrei-chen Vater ?). Ungeachtet des hohen Alters, welches Urbander Vierte schon erreicht hatte, als ihn die Cardinäle aufden Stuhl des heiligen Petrus erhoben, seiner beträchtlichenWohlbeleibtheit und der ihm angeborenen Liebe zum. Friedenund zur Ruhe ^), entwickelte er in asten den vielfältigenund schwierigen Angelegenheiten, welche damals die Sorgfaltdes Oberhauptes der Kirche in Anspruch nahmen, eine ebenso große Thätigkeit als Entschlossenheit.
Obwohl Urban der Vierte als Patriarch der Kirche von 'Jerusalem, welche fünf Jahre von ihm war verwaltet wor-den, die Verhältnisse des heiligen Landes von allen Seitenkennen gelernt hatte, so ahnte er dennoch nicht die Gefahr,welche die Christen in Syrien bedrohte; vielmehr hatte er
Z) "rUcoLorinis VaUicolor bell Ral-nalduü a. a. O.
ü) 6reZor. Occ. dcy Rainaldusa. a. O-. §. g- Vgl. oben Kap. ia.Anm. 2 >. S. 3gL.
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8) I. c. x. 2Zz.