418 Geschichte der Kreuzzüge. Buch VIII.Kap.xls.
sammelt, ^ ex im Jahre 1265 starb b^); nach dem Todedes Hulaku aber entsagten die Mogolen, deren Macht durchThcilung ihres Reichs und innere Kriege geschwächt wurde,vorerst der Eroberung der vorderasiatischen Lander unddie Hoffnung des Königs von Armenien wurde getauscht.
Die Nachrichten, welche von den christlichen Gesinnun-gen des Ehans Hulaku nach dem Absiidlande gelangten,hatten anfangs daselbst große Freude erweckt. Dem PapsteAlerander dem Vierten wurde sogar von einem Ungarn,mit Namen Johannes, welcher für einen Bevollmächtigtendes Chans Hulaku sich ausgab, gemeldet, daß dieser mogo-lische Chan nichts sehnlicher wünschte, als durch eiucn ge-schickten christlichen Geistlichen, welchen ihn der Papst sendenmöchte, im Christenthume unterwiesen zu werden und ausdessen Händen die Laufe zu empfangen. Dem Papste er-schien es jedoch mit Recht auffallend, daß dieser Bevoll-mächtigte weder einen Brief des Chans Hulaku, noch irgendeine andere Beglaubigung verweisen konnte; und Aleranderbeauftragte deshalb den Patriarchen Jakob von Jerusalem,über die Gesinnungen des mvgolischen Chans Erkundigungeinzuziehen und Bericht zu erstatten Wenn aber auchder Papst dem Vorgeben jenes Bevollmächtigten einigen
82) Er starb im Februar I2Ü5, Dis-rorre äes Orpölians in 5 r. ivlartinRecirercires snr 1 ' ^.rmenie 1 '. II.x. iLy. ^Vdnlksroxii Liiron. L)'r.I>. 5 -Z. Lj. Hist. Oi>. 544.tt-ulio (welcher eben so wie die ttis-tvire äes Or^e-Iians den Tob bebHulaku in baü Jabr 1:64 irrig seßi)e. Zr. De 6 ni^nes irist. lies Drins0. a. O. p. 2Z7.
83) rerroo s-noiee ne§otinm jomincextum tun lorslilcr 7>crturbL-
«um xosc obitnm Ilaoloni. Dairiro1. 0.
8 t) k-oiiniläi unnales eocles. aä1260. h. 2g—Z2. Da das hier (excuäice VoUlLeUlino ) mltgctlleillspäpstliche Schreiben mit keiner Ucbcr-schrist und keinem Datum versehenist, so war eS wahrscheinlich nur einEntwurf, welcher nicht wirklich auS-gcferligt wurde, weil der Papst mitt-lerweile andere Nachrichten erhielt.