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7,1 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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346 Geschichte der Kreuzzüge. Buch VIII. Kap. X.

^ 2 Z 4 *'sich ein, und die Flotte ging mit günstigem Winde unterSegel br).

Mit besonderer Vergünstigung des päpstlichen Legatennahm Ludwig den heiligen Leib Christi mit sich auf seinSchiffs), damit weder ihm noch andern Pilgern und be-sonders den Kranken es nicht an der Gelegenheit fehlenmöchte, des heiligen Abendmahls theilhaftig zu werden; er-ließ zur Aufbewahrung der Monstranz an einem würdigenOrte des Schiffs ein kostbares mit seidenen und gvldgewirk-ten Gewändern verziertes Tabernakel nebst einem Altäre er-richten; und täglich während der ganzen Dauer der Meer-fahrt wurden an diesem Altäre im Beyseyn des Königssowohl die Messe, als die kanonischen Stunden gefeyert.Auch verordnet« Ludwig, daß auf den Schiffen während der^Fahrt wöchentlich drey Predigten und bey ruhigem Wetter,wenn das Schiffsvvlk unbeschäftigt wäre, einfache Vorträgeüber die Grundwahrheiten des Christenthums, wie sie derFassungskraft der Seeleute angemessen wären, gehalten wer-den sollten; einzelne Geistliche wies der König dazu an, dieBeichten der Schiffer anznhören, und ermunterte die See-leute, mit eindringender Erinnerung an die steten Gefahren,von welchen sie auf dem Meere bedroht würden, zu fleißigerAblegung des Bekenntnisses ihrer Sünden, indem er in einervon diesen Ermahnungen die Worte hinzufügte:sollte,wahrend ein Seemann beichtet, das Schiff seines Dienstes

gl) soliivMo 0. 0. O. Hugo Pla-go» (p. 735) giebt unrichtig Len Tagnach St. Marcus <26. April) als LenTag der Abreise des Königs von Pto-lemais an, und nach Marinuü Sa-nutuS l i>. 220) verliest Ludwig amAbende (Nora vcexerriira) des St.MarcuSftlieS den Haft» von Ptvlc-mais-

82) Yuia atii peregrini guautum-cumgue magni lioo sacere non 80-Icdant, odtinuir (Uex) su^cr Irooa Domino Degaro licciuäam epeoia-1 cm. 6au1r. äe ltctto loco x. 45g.

' Wgl. Viiil. i!« dkang. gesta Duciov,IX. x. zöo.