Rückkehr Ludwigs IX. nach Frankreich. 345
Sene sch all vollzog mit Unverdrossenheit diesen Auftrag, wel- ^Ar-cher mit großer Gefahr verbunden war, da wegen der Nach-stellungen der Saraceuen die Reise, welche zum Theil durchfeindliches Land führte, nur bey Nacht gemacht werdenkonnte, und zwey Mal Feuer angezündet werden mußte,um Speise für die Kinder zu bereiten ").
Endlich, als der Patriarch von Jerusalem und die syri-schen Barone dem Könige Ludwig erklärten, sie hatten sichmit einander berathcn und die Ueberzeugung gewonnen, daßder längere Aufenthalt des Königs im gelobten Lande, nach-dem durch ihn die Städte Ptolemais, Casarea, Joppe undSidon auf das trefflichste befestigt worden, keinen Nutzengewahren würde: so zog Ludwig im Anfänge der Fasten^-br,von Sidon ab und begab sich über Arsuf, wo er seine Ge-mahlin Margarethe fand, nach Ptolemais, um Anordnun-gen zu seiner Rückkehr zu treffen
Mit diesen Anordnungen beschäftigte sich Ludwig zuPtolemais sowohl während der ganzen Fastenzeit, als wah-rend eines großen Theils des Ostermonats; und nachdemdreyzehn Fahrzeuge, sowohl Frachtschiffe als Galeenscgelfertig gemacht worden waren, so schiffte der König mitseiner Gemahlin und seinen Kindern am Tage vor St. Marcus^.Apru
oonkesseur äe I» Reine Nffargucrirel'. Z°7-
78) ioinville p. 12g.
7g) ioinviiio i2g. i2g. Wahr-scheinlich bat Eanfried von Beanlieuvie im Texte erwähnte Berathung dersyrischen Barone im Sinne, wenn er(?. 453) sagt: Rex coneiiio iradilocum äiscreris, a.-seusir aä z-ropriarcmeare; Ioinville wenigstens er-wähnt keiner andern Berathung, wel-che in dieser Angelegenheit gehaltenwurde.
8o) RreiLL lnach andern Handschrif-ten guarorxe) gr:o neks grie gaiies.soinv. x. I2g. Nach Marinus Sa-nutrls (p. 320 ) oolo uaves er gua-tu«r galeas. Aus dem Verfolgs derErzählung des Sencsrhalls Ioinvillegeht hervor, dag das Schiff, auf wel-chem der König und Ioinville sich be-fanden, den Templern gehörte: dennauf demselben war der Templer Nai-