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336 Geschichte der Kre 11 zzi'ige. DuchVlll. Kap. X.
Trapeznnt und dessen Veystand gegen den mächtigen KaiserJohannes Vatatzes von Nicäa zu verschaffen; dieser Rathwurde aber nicht befolgt, und der Kaiser Emanuel Komne-nus erkohr zu seiner dritten Gemahlin eine Prinzessin ausJberien ").
Nicht lange nach der Abreise dieser Gesandtschaft kamdie Königin Margaretha, welche zu Joppe zurückgebliebenund des dritten Kindes, welches sie ihrem Gemahle währendder Meerfahrt schenkte, ihrer Tochter Blanca, genesen war,zu Schiffe nach Sidon; und Joinville, als er ihre Ankunfterfuhr, ging ihr entgegen und führte sie zur königlichen Her-berge. Mit großem Wohlgefallen bemerkte der Seueschall,daß der König, welchen er in der Kapelle antraf, als erihm die Ankunft seiner Gemahlin meldete, dieses Mal sehrangelegentlich nach dem Befinden seiner Gemahlin und derKinder sich erkundigte; denn bis dahin hatLe Ludwig wah-rend der fünf Jahre, in welchen der Seneschall beständigum ihn gewesen war, gegen denselben niemals weder derKönigin noch der Kinder gedacht").
Auch während des Sommers irzz erwartete Ludwigvergeblich die Ankunft von Verstärkungen aus dem Abend-lande, obgleich weder er selbst cs an Ermahnungen und Bit-ten um Hülfe, welche er an seine Unterthanen sowohl alsan den König Heinrich von England richtete, hatte fehlenlassen"), noch der Papst Jnnocenz es versäumt hatte, die
62) Dgl. I, E. Fallmerayer, Essch.deS Kaiserth. von Trapezunt S. 132.
63) Lt oe ri'estoir xas Nonne IIIL-niere, setzt Joinville (x. 124) hinzu,
eetranAe äe sa sennne et äe sescn/Lns.
64) Nach einer von Matthäus Pa-ris c »ä L. I2Z2. x. 833. 834 ) mitgc-
tbeilten Nachricht bot der König Lud-wig schon im Jahre 1:52 dem Königevon England dis Abtretung der Nor-mandie und aller übrigen streitigenLänder an für den Fall, dag der Kö-nig von England die verheißeneMeerfahrt vollziehen würde, DieserAntrag erregte aber den heftigstenUnwillen bey den französischen Da-