Ludwig IX. zu Sidoii. ZZ7
Ermahnungen und Bitten des Königs von Frankreich zuuntersuchen, die Könige Heinrich von England und Hakovon Norwegen zur Ausführung der verheißenen Kreuzfahrtzu ermunrern und in Frankreich Krenzprevigten anzuord-ueu "). Außer der Königin Vlanca, welche gern ihremSohne Hülfe gesandt hatte, wenn es ihr möglich gewesenwäre, nahm fast kein anderer das Schicksal des KönigsLudwig zu Herzen als der Abt Wilhelm von St. Denys,welcher im März 125z ein Schiff mit Kleidern verschiedenerArt, Geflügel und Käse befrachtete und mit demselben zweyKlosterbrüder zu dem Könige nach dem heiligen Lande sandte,woher sie um Weihnachten desselben Jahrs nach St. Denyszurückkehrten"). Joinville erwähnt keines andern Ritters,
ronen sowohl als dein Volke. (Ipsotempore ooepit iromen Ile^iseornm non mediocriter io Ilegno
sine eornnr oonsensn praesumsisset,si cidcm ekücacircr er potenter snd-veniret, Maxime oum tencrctitrntpote ornoesignatns. ) Sie erklär-te» mit einem schrecklichen Schwure,dass der König von England zu derNormandie nicht anders als durch dieSpitzen von Tausend Lanzen undüber deren Splitter und durch ebenso viele Schwerter würde gelangenkönnen. Auch die Brüder des KönigsLudwig, die Grafen von Poitou undvii. Band.
Provence, waren sehr aufgebrachtüber diesen Antrag (eoepernnt eriamIratres ejus, videlioor I'iotavi.io et1'rovinoiae oomires, ipsnm spernere
xromissnm ipsi liegt pracstolantioonkcrre dcnegarnnt). Be!> andernSchriftstellern findet sich keine Erwäh-nung jenes von dem Könige Ludwigdem Könige von England gemachtenAntrages, von welchem der KönigHeinrich seinen Baronen schon in einerBerathung, die er mit ihnen umOstern r:Z2 zu London hielt, Nach-richt gab
6Z> liainaldi nun. coclcs. ad ».1252. tz. 22 —
66) Llrron. 8. ldonv-ii ad a. 1253sin dV/Lolierz- 8pioiI. 1 . II. p. 40/).Wilhelm von Nangis (cirron. ind'Lolrcrx 8picil. 3 '. III. x. Z7) setztdiese Sendung schon tn das Jahr1252, Die beyden Mönche der« Ean-
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I. Ehr.12LZ.