328 Geschichte deo Kocuzzüge. Buch VIII. Kap. X.
dtt König den Zug nach Sidon fortsetzte, unternahmen derConnetable Aegidius le Brun mit der königlichen Ritterschar,der königliche Kammerherr Peter und der Graf von En,so wie Philipp von Montfort, damaliger Herr von Tyrusund die Meister der Templer und Hospitaliter mit ihren Rit-terschaften ^ die beschlossene Heerfahrt nach Paneas; auchder Seneschall von Joinville, obgleich die ihm übergebeneRitterschar Hey dem Könige blieb, und Gottfried vonSergines schlossen der königlichen Ritterschar sich an. DieRilter verließen gegen Abend das Lager des Königs beyTyrus, und nachdem sie die ganze Nacht hindurch gerittenwaren, so erblickten sie in der Frühe des Morgens die Ebene,in welcher die Stadt Paneas mit ihrer festen Burg Sabi-bah liegt, so wie die bcyden Bäche, welche diese Ebenedurchstießen und nach ihrer Vereinigung in der Nahe vonPaneas den heiligen Jordanstuß bilden "). Nach ihrer Ge-
nct wird. Vgl. Gcsch. der KreuzzügeBuch v. Kap. 6. S. 237. Anm. za.
So) Er halte sich< nachdem er nachSyrien gekommen war/ mit Maria,der Tochter des Fürsten Nupinus vonToron, vermählt. Liguagcs st'Ou-ticmcr all. 12. Vgl. Hist, ste Lau-gucstoo D. III. x. 47g.
Ai) i-ttt oouveur. loiuv. a. 6. O.
Nch Joinville bemerkt, dag damalsseine Schar, welche früher aus fünf-zig Rittern bestand (s. oben Kap. y.
S. zog), nur vierzig Ritter zählte.
83 ) „Das Schlök," sagt Joinvillelx. 120), „welches oberhalb der Stadtam Berge Libanon liegt, Hecht 8ul>-eibe (Zaiüball, f. ^.bulkestae LabulaSz-riae est. Ivüliler 9. 96) und istlvohl eilte halbe Melle (lioue) vonderselben entfernt; das Erdreich (tei-lte), auf welchem man zu dem
Schlosse heransteigt, ist mit Felsenangefüllt (xcuxle äe grosses rociicsrussi oomiue 1 iIlugos)." Nach Burck-hardt t Lravels iit Sz-ria allst lileNot)' laust, Laust. Ig22. 4. x. Z7),welcher selbst die jetzt verfallene Burgvon Paneas besuchte, liegt sie auf ei-nem Gipfel des Berges Hisch lllciscii,so heistt der Berg, an dessen Fug dasjetzige Dorf Vanias sich befindet) inder Entfernung von 1 V4 Stunde vonPaneaS. Nach -dem Nrtheile Abulfe-da's, welches auch von Burckhardtbestätigt wird, war diese Burg da-mals sehr fest. Ueber die Lage vonPaneas vgl. noch LoaoaLo vesor. okrllo Last (Laust. 1745 kol.) L. II.x. 20a.
Z4> „An der nordöstliche» Seite desDorfes (Banias)," sagt Burckhardtil>. 38 ), „ ist die Quelle dcS Flusses