Kampf wider die Sara eenen bey Paneas. '327
mir; so wahr mir Gott hilft, so sollst du nicht langer bcy^^ffmir seyn." Der Ritter, welchen diese Verstoßung aus demDienste des Seneschalls sehr betrübte, bereute zwar seineUebereilung und verschaffte sich die Fürsprache des königli-chen Connetable Aegidius le Brun; der Seneschall aber er-klärte, daß er den verstoßenen Ritter unter keiner andernBedingung wieder in seinen Dienst aufnehmen könnte, alswenn der von ihm ausgesprochene Schwur durch den päpst-lichen Legaten aufgehoben würde, und der päpstliche Legat,welcher deshalb angesprochen wurde, erwiederte, daß er voneinem vernünftigen Schwure nicht entbinden könnte; dennder Ritter hatte das vollkommen verdient, was ihm wider-fahren wäre * 2 ).
Als der König an dem nächstfolgenden Tage bey Tyrus 2 u„ussich gelagert hatte, so berief er die Barone zu einem Kriegs-rathe, in welchem er die Frage aufwarf, ob es nicht rath-sam wäre, daß er die etwa Zwölf Stunden von Tyrus ent-legene Stadt Paneas oder Cäsarea Philippi "?) eroberte,bevor er nach Sidon sich begäbe. Die Barone waren zwarder Meinung, daß diese Unternehmung eben so ausführbarals vortheilhaft wäre, sie gaben aber dem Könige auch die-ses Mal eben so wie in der Verhandlung wegen der Er-oberung von Neapoliö den Rath, für seine Person an diesergefährlichen Heerfahrt keinen Theil zu nehmen; und Ludwigbefolgte diesen Rath nach langem Widerstreben. Während
48 ) Ioinville macht dazu die Nutz-anwendung: Lc acs eliosss vonsinostr« - je, xourssgiis voii8 von»garclss äs tlrirs serciuerir -zue ir IISaonvisAiie Faire ziar reeon; aar es
49) Wo» Ioinville (x. ns. iig) wirddiese Stadt Velinas genannt mit dem
Zusatze: et l'axxsls l'üssrizitursaiislsinis OvLaire - l?1iillzi(is. DieStadt aber, welche von den Schrift-stellern der Kreuzzüge hin und wie-der Val^nia oder Vrlcilir (Valerias)genannt wird, ist die Stadt Balanea(bey Abulfeda rab. Sxr> x. roS Lala-Iiias), welche ebenfalls oft durch denNamen BaniaS oder PaneaS bezejch-