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7,1 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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304 Geschichte der Kreuzzüge. Buch VIII. Kap. IX.

Kapellan spater sowohl den eignen Rittern des Seneschallswie den Rittern der vom Könige ihm anvertrauten Schar;und Joinville begab sich nach der Messe zum Könige undbegleitete denselben, wenn er ausritt/").

So gering die Zahl der Ritter und übrigen waffenfähi-gen Männer war, welche bey dem Könige geblieben waren,so fehlte es doch, während der König mit der Wiederher-stellung von Cäsarea sich beschäftigte, weder an Ausbrüchender Sitlenlvsigkeit, noch an Klagen der Ritter wider ein-ander; und in allen solchen Fällen wurde nach den Ge-wohnheiten des heiligen Landes verfahren. Ein Ritter wurdein einem Frauenhause entdeckt und ihm die Wahl gegeben,entweder im Hemde von seiner Vnhlerin an einem Stricke,welcher an seiner Scham befestigt werden sollte, durch das La-ger geführt zu werden, oder Pferd und Massen zu verlieren;der Ritter wählte das Letztere und verließ das Heer. AlsJoinville für einen armen Edelmann seiner Schar um dasPferd dieses Ritters bat, so lehnte der König diese Bitteab mit der Bemerkung, daß das Pferd wohl »och achtzigLivres werth wäre; worauf Joinville den König an denVertrag erinnerte, nach welchem der König nicht böse wer-den dürfte, wenn der Seneschall etwas von ihm begehrte.Ludwig erwiederte zwar lachend:ich bin ja nicht böse;^Joinville erhielt aber dennoch nicht das gewünschte Pferd

2 Z) loinville ivg. rog.

24) loinvilto x. log. Matthäusvon Westminster ( a. isZg..lbrancok. r>. zzr ) erzäblt, ohne dienäheren Umstände anzugeben, nochein Beyspicl der Strenge, mit wel-cher der König Ludwig im heiligenLande die Vergehen seiner Kriegerstrafte. Der Sohn eines Ritters

wurde nämlich wegen eines Verge-

auf Befehl des Königs gehenkt. Hier-auf ging der Vater dos gchcngtcnPilgers zu einem saracenischen Für-sten über und fügte als Abtrün-niger den Christen großen Schadenzu (o-ganls aüitis tactus esc axo-otata tormiäaditis)«