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L « dwig IX. zu Cäsaren.
Schar von fünfzig Rittern, welche unter seinen Befehl ge- ^stellt war, zehn andere an seiner Tafel zu speisen; er gingaber mit großer Sparsamkeit und Wirthschaftlichkeit zuWerke; im Oktober^) versah er sich mit Schweinen, Ham-meln, Mehl und wohl hundert Fässern Wein für den Win-ter, weil alle Bedürfnisse in Syrien zu sehr hohen Preisenstiegen, sobald das Meer stürmisch wurde, und die Schiff-fahrt aufhvrte. Den Wein, welcher den Knechten gereichtwurde, ließ der Seneschall mit Wasser stark verdünnen undden Knappen etwas weniger verdünnten Wein zntheilen.An der Tafel des Seneschalls wurde zwar jedem Rittereine große Flasche Wein vorgesetzt, aber eine Flasche Wasserhinzugestellt, um den Wein nach Belieben zu verdün-nen. Ioinville ließ zuerst seinen Leuten den guten Weinreichen und gebrauchte den schlechten, nur dann erst, wennkein guter Wein mehr vorhanden war. Spater, als ereinige Male in den Fall kam, seine Ritterschaft wider dieSaracenen auszusenden, so bewirthete er an solchen Tagenseine ganze Schar, wenn sie von dem Kampfe heimkehrte;und an den hohen kirchlichen Festen lud er regelmäßig alleRitter des Heers zu seiner Tafel, so daß der König aneinem solchen Feste Gäste von Ioinville leihen mußte, weildieser alle diejenigen, welche zu der königlichen Tafel gezo-gen werden konnten, zu sich geladen hatte. Die Ritter,wenn sie bey dem Seneschall speisten, saßen nicht an einemTische und auf Stühlen, sondern nach der Sitte des Lan-des in Einer langen Reihe, einer hinter dem andern und aufeinem Teppiche, welcher über den Boden ausgebreitet war.An jedem Tage, sobald die Morgenröthe angebrochen war,las ein Kapellan dem Seneschall die Messe, ein anderer
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