302 Geschichte der Kreuzzüge. Buch VIII. Kap. IX.
2^5"' «inen Sturm auf dem Meere zerstört worden war, so spracher: „weder dieses, noch irgend ein anderes Mißgeschick sollmich von der Liebe Christi trennen."
Ein treuer, unverdrossener Gefährte und Veystand desKönigs Ludwig in allen diesen Verlegenheiten und Wider-wärtigkeiten war der Seneschall Joinville. Als um Ostern1251 die Zeit abgelaufen war, für welche Joinville mit sei-nen zehn Rittern in den königlichen Dienst sich begebenhatte, und er eines Tages zu dem Könige kam, als geradeder päpstliche Legat in dem königlichen Gemache sich befand:so nahm ihn Ludwig bey Seite und fragte ihn, wieviel erbegehrte, um noch bis zu Ostern des nächsten Jahres imköniglichen Dienste zu bleiben. „Da ihr/" erwiederte Join-ville, „es ungern seht, wenn man etwas von euch begehrt,so will ich jetzt für das folgende Jahr nichts fordern undmit euch einen andern Vertrag machen: ihr mögt nämlichnicht böse werden, wenn ich mir von euch im Laufe desJahrs erbitte, was mir nöthig ist, und ich will nicht ver-drießlich werden, wenn ihr es mir versagt." Ueber diesenVorschlag lachte der König laut, führte dann den Seneschallzu dem päpstlichen Legaten und den Rittern des königlichenRathes und erzählte ihnen den Vertrag, über welchen ermit dem Seneschall übereingekommen wäre, und alle warensehr erfreut darüber, daß der redliche und biedere Join-ville noch länger bey ihnen blieb"). Der Seneschall warim Stande, von dem Solde, welchen der König ihn gab,täglich nicht nur seine eigenen zehn Ritter, sondern von der
man In Frankreich nicht wußte, Laßes dem Könige gelungen war, dieErlassung der Halste dcS Losegeldesvon den Saracenen zu erlangen.
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21) rouioegno, setzt Joinville t i>.10L) hinzu, je cstoie 1 e xtus riairellome gut scust eil 1 'osr.