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7,1 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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Ludwig IX. zu Casarea.

waHut nur zweyer Ritter, welche mit einigem Gefolge zu-dem Könige nach Cäsarca kamen, des Ritters Alemar vonSelingan, welcher sein Schiff aus Norwegen geholt halteund viel Wunderbares von der Natur dieses fernen Landesund den Sitten seiner Bewohner erzählte"), und des Nit»terS Philipp von Touci, eines Verwandten des Königs vonFrankreich'2). Ludwig nahm zwar beyde Pannerherrenund die neuen Ritter, welche jeder von ihnen mit sich brachte,in seinen Dienst; der Ritter von Touci aber, welcher vonConstantinopel kam, wo er einige Zeit wahrend der Abwe-senheit des Kaisers Balduin das Reich verwaltet hatte"),kehrte sehr bald wieder nach Romainen zurück. Ludwig ver-lor jedoch, so ungünstig auch die Aussichten in die Zukunftwaren, nicht den Math, und als er die Nachricht erhielt,daß ein Schiff, mit welchem seine Mutter und Brüder ihmim Frühlings des Jahrs 1251 Geld") übersandten, durch

17) Der Ritter Alemar (.^Ion-irr äeLenaingtin Key Jvinvillc p. 105) er-zählte nicht nur von Len langen Ta-gen und kurzen Nächten in Norwegensou röaumc äc dlorioc gni csr en laLn än wonclc vors vocoillcnr! wäh-rend des Sommers, sondern auchvon der dortigen Bärenjagd, an wel-cher er und seine Ritter Thcil ge-nommen hatten 1 üoinville redet zwarvon der Löwcnjagd, aber ohne Zweifelaus Mißverständnis. Die gagd ge-schah nach der Erzählung der Ritterauf folgende Weise- man ritt gegendas Thier mit der größten Schnellig-keit und schoß dasselbe an; wenn esdann auf seinen Feind losging, soließ man ein Stück schlechtes Tuchfallen, auf welches sich das Thier so-gleich warf, um cs zu zerreißen und zuverschlingen. Dann wurde das Thier

wieder angeschossen und jene Lisi wie-derholt, so lange bis man cs mitPfeilen (sajctoe) erlegen konnte.

iS) Joinville lv- 10Z. ioü) nenntdiesen Ritter dl-ii'gve ldkarjot) ckorooz-, was der Name seines Vaterswar. Oie Mutter des Philipp vonTouci und Gemahlin des Narjot wareine Tochter des Theodorus BranaSund der Prinzessin Agnes, Schwesterdes Königs Philipp August vonFrankreich, deren erster Gemahl derKaiser Andronikus Komnenus gcwe-

153. Ducange zu goinvilte i>. 90.

19) OuLango Iltst. äe i' j'.iiiäe(Honst. i>. iz?.

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