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7,1 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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300 G e sch i ch te d e r Kreuzzüge. Buch VIII. Kap. IX.

^i'n^'vortheilhaftes Ereigniß betrachteten In Italien warüberhaupt die Stimmung des Volks dem Könige von Frank-reich damals sehr ungünstig; die Venetianer, Genueser undPisaner beschuldigten ihn, durch seine Ungeschicklichkeit undFeigheit den Verlnst der Stadt Damiette, welche zum Vor-theil ihres Handels und zum Nutzen der ganzen Christen-heit sehr wohl hatte behauptet werden mögen, veranlaßt zuhaben; sie klagten ihn sogar der Worlbrüchigkeit an, indemsie behaupteten, daß eine große Zahl ihrer Armbrustschützen,welche der König in seinen Sold zu nehmen versprochenhatte, von ihm im Anfänge seiner Meerfahrt znrnckgewiesenund dadurch an den Bettelstab gebracht worden wäre, weildiese unglücklichen Menschen im Vertrauen auf sein königlichesWort ihre Hauser und Aecker verkauft und, als sie getauschtheimkehrten, weder Obdach noch Nahrung gefunden hätten.Wegen dieser Beschwerden erklärten sogar jene drey Handels-städte dem Könige von Frankreich den Krieg und ließen durchihre Galcen den Franzosen das Meer und alle Häfen sperren^).

Unter solchen widerwärtigen Verhältnissen konnte dieHoffnung des Königs Ludwig, in den gewöhnlichen Meer-fahrten des Frühlings und Sommers i 2 Zi erhebliche Ver-stärkungen aus Frankreich oder anderen christlichen Ländernzu erhalten, nicht in Erfüllung gehen; und Joinville er-

tg) Schon NainalduS (»NN. coole».!>ä ». 1250. gl) führt aus viov.vül.ini Historie Isiorentine I.H). VI.36 (bei) Muratori lr. XIII. x. 180)an, Lag dis Eibellinen, welche damalszu Florenz herrschend waren, in die-ser Stadt Freudenfeste anstelltcn, alsste die Nachricht von dem UnglückedeS Königs Ludwig erhielten; undallerdings sagt der florcntinische Ge-schichtschreiber: Hit not» elw, gu»nclognesl» Novell» veno in IstrcnLe si-

gnoreggi»stc> i LItibclini, ne kecerolest» e gisnsti I»Io, Man könnteaber die Nachricht, welche diese Freudshcrvorbrachie, auf die Betreuung desKönigS von Frankreich beziehen, wel-che Villani in den unmittelbar vor-hergehenden Worten meldet, wogegenjedoch der Zusah: signoreggi»nlio i6IribeIIini, zu streiten scheint.

>6) Mattliaelli r»ris »ä ». ^>.

MI. SM.