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7,1 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
Entstehung
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277
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Wallfahrt des K. Ludwig nach Nazareth. 27"?

de» Sem'schall Joniville, welcher in der Mitte deö königli-che» Gemachs sich befand und diese Worte horte, zu sichrufen, hieß ihn, als er auf die Kui'ee sich niederließ, auf-stehen und neben sich Platz nehmen, und beklagte sich infreundlichen Worten über seine Unbilligkeit: worauf Join-ville erwiederte;Gnädigster Herr, ihr wißt, daß ich allesMcinige verloren habe, als ich auf dem Nile gefangenwurde, ich kann nicht anders," und auf die Frage des Kö-nigs, wie viel er verlangte, forderte er bis zu Ostern deSfolgenden Jahres zwey Tausend Livres. Als der Königweiter fragte, ob der Seneschall schon Ritter angeworbenhatte, so bemerkte Joinville, daß der Ritter Peter von Pont-moulin für sich und zwey Ritter seines Paniers für jedenbis zu Ostern vierhundert Livres von ihm begehrt hatte;worauf der König an den Fingern zahlte und sprach:Essind also zwölfhundert Livres, welche eure neuen Rittereuch kosten werden."Bedenkt, gnädigster Herr," erwie,derte Joinville,daß achthundert Livres wohl erforderlichsind, um mich selbst zu bewaffnen und meine Ritter zu er-nähren, da ihr nicht wollt, daß wir an eurem Hofe speisen."Der König endigte diese Verhandlung dadurch, daß er zuseinen Rathen sprach:in Wahrheit, ich finde die Forde-rung des Scneschalls nicht unbillig," und an Joinville dieWorte richtete:ich behalte euch in meinem Dienste."

In dieser Zeit, in welcher Ludwig gezwungen war,unthätig zu seyn, unternahm er zwey Tage vor dem Festeder heiligen Maria Magdalena von Ptolemais aus eineWallfahrt nach Nazareth, trug während dieser Wallfahrt,indem er den Weg über Cana in Galiläa und den BergThabor nahm, ein haarenes Hemd auf bloßem Leibe, stieg,als er den Ort der Geburt des Erlösers erblickte, von seinemPferde, hielt zu Fuß seinen Einzug in diese heilige Stadt

I. Ckr.