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7,1 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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276 Geschichte der Kreuzzüge. B u ch VIU. K a p. VIII.

2^hr. Ludwig war nicht im Stande, wahrend des ersten Som-mers, welchen er in Syrien zubrachte, seine Thätigkeit aufdie Angelegenheiten des heiligen Landes zu richten. Mit dergeringen Zahl der Ritter, welche bey ihm in Ptolemais blie-ben, nachdem der Graf Wilhelm von Flandern, der Herzogvon Burgund 3") und mehrere andere Barone mit den bey-den königlichen Prinzen nach Frankreich zuruckgekehrt waren,konnte gegen die Saracenen keine Heerfahrt gewagt werden;und wenn auch zur Zeit der beyden allgemeinen Meerfahr-ten im Frühlings und um St. Johannistag Ritter undandere waffenfähige Pilger nach Ptolemais kamen, so be-schrankten sich dieselben auf den Besuch der gewöhnlichenWallfahrtortcr und waren nicht geneigt, den Mühseligkeitendes Kriegsdienstes sich zu unterziehen. Ein ganzer Monatverfloß daher seit dem Tage, an welchem Ludwig seinenEntschluß, in Syrien zu bleiben, bekannt gemacht hatte,ohne daß auch nur ein einziger Ritter für den Dienst des

-z. Im. Königs geworben wurde; und der König machte deshalbseinem Kammerherrn Peter, dem Connetable Gilles le Brun,welchem nach dem Tode des Connetable Jmbert von Beau-jeu dieses Amt zugefallen war, und Gottfried von Sergines,als den damaligen Rittern seines Raths, heftige Bor-würfe ^). Die königlichen Rathe aber entschuldigten sichdamit, daß die Ritter nicht Lust hatten, in Syrien zu blei-ben, und daher übertriebene Forderungen machten. Als Lud-wig fragte, ob nicht einer oder der andere sich billiger hattefinden lassen, so antworteten die Rathe: der Seneschall derChampagne, dem wir jedoch ebenfalls das, was er ver-langt, nicht zu bewilligen wagen. Der König ließ hierauf

34) Hugo Plagen x. 734- iri-ttli. vlktc x. gl. ga erzählt, ereignete sichrrri» il(t ». iLZo. I>. 7 gg. am Feste 8t. Jacob!, ach der König

IZ) Diese« Auftritt, welchen Iotn- aus der Mess« kam,