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7,1 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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Derathungen zu PtolemaiS.

Edle Herren, ich danke allen denen, welche mir gerathen 2.haben, nach Frankreich zurnckzukehren, eben so aufrichtig fürihren wohlgemeinten Rath, als denen, welche der Meinungsind, daß die Verlängerung meines Aufenthalts in Plole-wais dem heiligen Lande nützlich scyn werde; da aber meinReich in keiner Gefahr sich befindet und die Königin, FrauBianca, wohl im Stande ist, es zu vertheidigcn, und dieBarone des Königreichs Jerusalem mir sagen, daß das heiligeLand verloren seyn würde, wenn ich eS verlassen wollte: sobin ich entschlossen, hier zu bleiben, und ich fordere alleanwesende Barone und Ritter auf, offen und aufrichtig zusagen, was ihnen vonnöthen ist, damit Niemand behauptenkönne, daß er durch meine Schuld in die Nothwendigkeitgebracht worden sey, der Sache Gottes sich zu entziehen."Diese Rede erregte unter den Baronen und Rittern, welcheder Hoffnung, bald ihre Heimath wicderzusehen, sich er-geben hatten, eine so große Bestürzung, daß viele Thränenvergossen.

Ludwig hatte, wie er selbst versichert, nach Ptolemaismit der Absicht sich begeben, für dieses Mal nicht langedaselbst zu verweilen, sondern nach kurzem Aufenthalte indie Heimath zurückzukehren und nach dem Ablaufe desWaffenstillstandes, welchen er mit den ägyptischen Emirengeschlossen hatte, eine zweyte Kreuzfahrt zu unternehmen.Er hatte Aegypten mit der Hoffnung verlassen, daß dieEmire die Bedingungen des Vertrags erfüllen, und die vonihm zurückgelasseneu Bevollmächtigten die Entlassung sämmt-licher in Aegypten zerstreuten gefangencn Christen und dieAuslieferung der Kriegsmaschinen und Vorrathe, so vieldavon noch vorhanden war, ohne Schwierigkeit bewirkenwürden. So lange der König diese Hoffnung hegte, be,schäftigte er sich mit Anstalten zu seiner Rückkehr und ließvil. Band. S