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7,1 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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272 Geschichte der Krcuzzügc. Buch VIII. Kap. VUl.

^ 25 °) Schulter und legte die Hände auf seinen Kopf, und Join-villc, welcher glaubte, daß es der Ritter Philipp von Ne-mours wäre, welcher ihm ebenfalls an diesem Tage wegender von ihm in der Versammlung abgegebenen Meinungverdrießliche Worte gesagt hatte, sprach mit Unwillen:laßtmich in Ruhe, Herr Philipp." Indem aber Joinville sichumwandte, bemerkte er an der Hand, welche ihn umfaßte,den Smaragd, welchen der König zu tragen pflegte, undLudwig hob an:bleibt hier, Seneschall, denn ich will euchfragen, wie ihr als ein junger Mann es wagen konntet,der einstimmigen Meinung aller mächtigen und weisen Män-ner von Frankreich zu widersprechen?" Joinville suchte sichzu rechtfertigen, der König aber legte ihm die Frage vor,ob er bey ihm zu bleiben geneigt wäre, falls er seine Pil-gcrschaft verlängern würde, und als Joinville diese Fragebejaht hatte, so fuhr Ludwig fort:Seyd nur guten Muchs,ich bin euch sehr dankbar für euren Rath, haltet aber wah-rend dieser ganzen Woche meine Acußcrung noch geheim."Diese Worte erfüllten den Seneschall mit großer Freudig-keit, und seit diesem Tage trat er denjenigen, welche wegendes von ihm gegebenen Raths ihn schmähten oder verspot-teten, mit Zuversicht entgegen, und wenn sie ihn einen Pul-lanen nannten, so gab er zur Antwort, daß er lieber einPullane scyn wollte, als ein wortbrüchiger Schalk^), wiesie waren.

Am dritten Sonntage, als die Prinzen, Prälaten, Ba-rone und Ritter in der königlichen Herberge sich eingefundenhatten, so machte der König über seinem Munde das Zei-chen des Kreuzes, rief den heiligen Geist um Beystandan^) und redete zu den Versammelten in folgender Weise:

36) IVoueiir recreu. Ioinvi.U.e x>.

90. 9-.

27) 7ourvUIe?>. 91. Vgl. LxistolL8. I^räovioi 4zr.