urthell der M o s l i m s über Ludwig IX. 257
er die Besatzung von Damiette ihrem Schicksale überlassenund für deren freycn Abzug nicht gesorgt hätte ^).
So groß aber auch die Achtung war, welche der KönigLudwig bey den Saraceneu sich erworben hatte, so läßt sichdennoch kaum glauben, daß die ägyptischen Emire es ernst-lich meinten, als sie, wie Joinville versichert, nach der Er-mordung des Sultans Turanschah vor dem Zelte des ge-fangenen Königs die Heermusik ertönen und melden ließen,daß man gesonnen wäre, den König von Frankreich zumSultan von Babylon zu erheben. Nach der Meinung desSeneschalls Joinville kam der Vorschlag, dem gefangenenKönige die Herrschaft von Aegypten zu übergeben, welcherin der Berathung der Emire wirklich vorgetragen wurde,nur deswegen nicht zur Ausführung, weil die Emire fürch-tete», daß der König als ein eifriger und unduldsamerChrist ") sie entweder zur Aenderung ihres Glaubens nöthi-
potins e1e§iniu.s LiirikNiaiiilati korsconsutlius, nos et eaprivos aliosxio rrenxis liuzusmoäi liderari,tznsm civitstem taliter amittere eum.resiäuo xo^uli Okrisnani existcnrisin illa, (Ie§. er) nos et alias
eud ranris perianlis rcraanere incareere. Lpisrala 3. I^uäovici450 . Vgl OnU. äe Nan§. x. 357-Vino. Leliov. XXXI. rar. Auch Wil-helm voll ChartreS sagt (?. E): Ne-eonsensissec I^ex barraeo-nis rraäi Vamiaraw, si eam xotuis-
senr rerinere rnna tem^ioris 6!iri-sriani; xrins enim illna miserar er
yü) Oie Saracenen sahen, wie Jo«invtlle x. 73 erzählt, alS den Beweisder strengen christlichen Gesinnungdes Königs eü an, dag er, so oft disSaracenen auS seiner Herberge sichentfernten, seinen ganzen Leib vonunten biS oben bekreuzte (xreuoir saeroix ä. rerre er seixnair tour soiraors); die Saracenen sagten, wieJoinville hknzufügt, dag, wenn ihnenMohammed so viel Leiden aufeelegthätte, clS der König von Frankreichertragen hätte, sie nicht mehr an denPropheten glauben würden.
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vii. Band.