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7,1 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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254 Geschichte der Krcuzzüge. Buch VIII. Kap. VII.

gelungen wäre, bey der Zuwi'eguug deö Geldes die Sarace-iien um zehn Tausend Livres zu übervortheilen, so wurdeLudwig sehr 'ungehalten, und befahl, das schuldige Geldungekürzt zu zahlen. Joinville trat zwar den Ritter, wel-cher diese Meldung machte, auf den Fuß und sagte demKönige, daß solche Meldung nur Scherz seyn könnte, weildie Saracenen ihren Vortheil zu gut wahrzunehmen ver-standen, um sich hintergehen zu lassen, und der Ritter be-stätigte diese Aeußerung; der König wurde aber noch unge-haltener und fuhr fort:ich befehle euch bey der Treue,welche ihr als mein Lchensmann mir schuldig seyd, denSaracenen die zehn Tausend Livres noch zu überliefern, soihr dieselben nicht bezahlt habt."

Nachdem der König die Verbindlichkeiten erfüllt hatte,welche er gegen die Saracenen übernommen halte, so ließer die Anker der genuesischen Galee, auf welcher er sich be-fand, lichten, um zu seinem Schiffe, welches im Meere vordem Hafen von Damiette seiner wartete, sich zu begeben;und Ludwig und seine Begleiter hatten in ängstlicher Be-sorgniß um das Schicksal des Grafen von Poilierö, ohnedaß einer ein Wort zu dem andern redete, wohl eine Meilezurückgelegt, als der Ritter Philipp von Montfort auf einemkleinen Fahrzeuge ihnen nachkam und dem Könige zurief:Gnädigster Herr, redet mit eurem Bruder, dem Grafenvon Poilierö, welcher auf diesem andern Fahrzeuge euchnacheilt ?o);" und die Gräfin von Poitiers gab einem armenFischer, welcher ihr die frohe Nachricht brachte, daß er ihren

vills geschöpft Ist, Philipp von Ne-mours idtcinox).

yo) Joinville sx. gch fügt hinzu, devKönig habe gerufen- atume, ainmocd. t. zünde Licht an); eS war als»

am Sonntage id. 8. Mai) nach demEintritte der Dunkelheit, alü Ludwigmit seinem Bruder wieder vereinigtwurde.