Bezahlung des Lösegeldcs. 251
3 Chr.
MS durch diese Aeußerung ein heftiger Wortwechsel zwischendein Kvmthur und dem Seneschall veranlaßt wurde, so tratder Marschall der Templer, Rainald von VichierS, in dasMittel und besräiigte zwar die Behauptung des Komlhurs,deutete aber zugleich an, daß dem Seneschall eS unverwehrtwäre, mit Gewalt zu nehmen, was man ihm nicht mitfreycm Willen geben könnte, und daß dem Orden die Vc-sitzthümer der Franzosen in Ptolemais die Mittel darbietenwürden, sich schadlos zu halten. Hierauf begab sich Jvin-ville mit Genehmigung des Königs in Begleitung deS Mar,schalls von Frankreich und des Priesters aus dem Ordender Dreyeinigkeit ans einer Galee der Templer zu demHauptschiffe des Ordens und verlangte von dem Kvmthur,daß er mit ihm in den untern Schiffsraum, wo der Schatzsich befand, hcrabsteigen und selbst sehen möchte, was ge-nommen würde; der Kvmthur wies zwar auch dieses Ver-langen von sich, der Marschall Rainald war jedoch will-fährig, den Seneschall zu dem Schatze zu begleiten. AlsJoinville aber die Schlüssel eines Geldkastens, welcher vorihm stand, von dem anwesenden Schatzmeister begehrte, soweigerte sich derselbe, diesem Begehren Folge zu leisten,weil er den Seneschall, welcher abgemagert und entstelltvon der Krankheit war und sein Gefangenkleid noch trug,nicht erkannte, worauf Joinville eine Art ergriff, um denKasten mit Gewalt zu öffnen v»). Da der Marschall solchessah, so nahm er den Seneschall bey der Hand und sprach:„Lieber Herr, wir sehen wohl, daß ihr Gewalt anwendet.
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denS in Beziehung auf die Verwen-dung deS SchaycS s. Mstnlcr'o Sia-intcnbnch des OrdcnS der Lemvelher»rcn S. Ü7- 85. «3-
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