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7,1 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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240 Geschichte der Kreuzzüge. Buch VIII. Kap. VII.

seiner Abkunft; worauf unverzüglich die Truppen sowohl derSultanin als dem Atabek den Eid der Treue schwuren.Die Sultanin, eine Frau von unvergleichlicher Schönheit undgroßer Klugheit, welche, obgleich sie nicht kurdischer, sonderneine Fremde entweder türkischer oder armenischer Abkunftwar, schon wahrend der Regierung ihres Gemahls sehr leb-hafte» Autheil an den öffentlichen Geschäften genommenhatte, weigerte sich nicht, die Herrschaft aus den Händender blutdürstigen Mörder auzunehmen, und nannte sich zurErinnerung an den früh gestorbenen Sohn, welchen sie demSultan Ejub geboren hatte, auf ihren Münzen und in ihrenVerordnungen, Mutter des Chalil").

Sobald die Ordnung wieder hergestellt war, so erneutendie Emire, in deren Händen die Gewalt war, die Unter-handlungen mit dem Könige von Frankreich, nachdem sieden Emir Husameddin zu ihrem Bevollmächtigten ernannthatten"); und Joinville und seine Mitgefangenen wurden«.Mal schon am folgenden Morgen nach der Nacht, welche sie

6?) Waiiäo Olreiii. ^.tmlkeciae ,Vn-nat. inosi. 1 °. IV. i>. 510. 5,2. liei-iiarrst Hxtrsit» p. 47-- 473. Es istmerkwürdig, da» Hoinville dieser vonden Mamluken getroffenen Verfügun-gen gar nicht erwähnt, welche um somerkwürdiger waren, alS die Bcy-sviele der Herrschaft der Frauen lischstselten in der Geschichte der musel-männischen Reiche Vorkommen, undselbst die von Herrn Neinaud ange-führte Ncbcrlieferung einer mündli-chen Aeuyerung Mohammed'S dage-gen warnt. Auch Wilhelm von Tri-polis (i. 0. p. 4 ;S> erwähnt dieserVerfügungen sehr unvollständig undungenau in folgender Weise: lu-rcrteclo Soistauo, gui axpeiiadL-

»nr lVsetic Lilmeeciin, eonvcneruur6XXVII Lämiralli, rrt eiigereur eidrLolstauum, er olegerrrirt rrurrm lur-oum, gnem voeaverrrur lVIeleoir Ll-mclroa (d. i. Aimoess, s. das folg.Kap.); Irlo surr Plimus Ucx ste gc-ncre luroorum. Nach dem Berichtedes Sojuthi sbeh Neinaud z>. 472)war der Cüalife von Bagdad überdieses Regiment einer Frau in Aegyp-ten sehr unwillig, und er schrieb denEmiren, ob in diesem Lande keineMänner sich fänden, welche im Standewären, zu regieren, in welchem Falleer ihnen einen Beherrscher nach sei-ner Wahl senden würde.

58 ) Abulmahasen bcv NeinaudI>. 472.