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7,1 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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Anordnungen der ägyptischen Emire.

Saracene» mit wilder Wuth in das Zelt des Königs einund versuchten ihn durch schreckliche Drohungen zu ängsti-gen; die Ruhe aber und Würde, mit welcher Ludwig sieempfing, entwaffueke bald ihren Grimm; sie begrüßten ihnhierauf ehrerbietig und sprachen: ,, Wundere dich nicht, oHerr, über das, was geschehen ist, es konnte nicht anderskommen, sey aber ohne Sorge, erfülle baldigst, was du ver-sprochen hast, und du wirst frey scyn

Die Emire traten, nachdem die blutige That war voll-bracht worden, in dem Lustschlosse des ermordeten Sultanszusammen zu einer Verathung über die Wahl eines neuenOberhauptes und bestimmten, daß die Sultanin Schadschr-eddorr die Regierung führen, einer der Emire mit demTitel eines Atabek, wie ehemals der Emir Fachreddin, Ober-befehlshaber des Heers scyn, und die Söhne des Turan-schah, welche in Mesopotamien zurückgeblieben waren, vonder Thronfolge ausgeschlossen bleiben sollten. Die Würdeund Gewalt des Atabek wurde hierauf dem Emir Husam-eddin wegen des großen Ansehens, in welchem er bey demSultan Ejub gestanden, dann dem Emir Schehabeddinangetragen, und als beyde sie abgelehnt hatten, so über-nahm sie der Emir Asseddin Aibek"), ei» Turkoman nach

dieser Forderung erwähnt haben,wenn sie Statt gefunden hätte.

LL) 6rril. Oarnot. (gxuä vudicsn.1°. V.) 469. Ludwig nennt in

seinem Briefe ia. a. O.) die Orohun»gen dieser Saraccnen: Verdorumet oommitrationum tonitima. NachAbulmahasen (bei, Neinaud x. 472)begaben sich nach der Ermordung desLuranschah einige Mamluken mitblutigen Händen und gezogenenSchwertern in das Zelt des Königsvon Frankreich und verlangten Geld.

) Oer Emir AsSeddin Aibek istwahrscheinlich der von Jotnvills lx.79) erwähnte Sesircci c bey Ducange7>. 74: Seedreci), welcher aus Mau-retanien ( lVIorr-üg oder IVloreir-tmgnc) gebürtig war. Asseddin Ai-bek Dschaschnigir (d. t. Truchseß) warübrigens ein von dem Sultan Male?as Saleh Ejub gekaufter Mamlukund führte daher auch den BevnamenAssalehi.

2 . Ehr.»050.