234 Geschichte der Krenzzüge. Buch VIII. Kap. VII.
machen "°). Die Mamluken hatten aber, indem sie durchdie Heermusik die Scharen zusammenriefen und im Namendes Sultans verkündigten, daß Damiette in den Händender Muselmänner wäre, und das Heer dem Sultane, wel-cher nach dieser Stadt sich begäbe, folgen sollte, keinenandern Zweck, als die Scharen, welche dem Sultane nock-treu waren, zu entfernen. Mittlerweile hatte der jungeSultan mit drey Imams auS seinem Gemache in einendamit verbundenen Thurm sich begeben"'), wo er seineWunde verbinden ließ; worauf fünfhundert Mamluken"^)unter der Anführung des Emirs Fareseddin Oktai, nachdemsie das Gemach des Sultans zerstört hatten"^), diesenThnrm belagerten. Tnranschah öffnete zwar ein Fensterund rief um Hülfe; aber sein Ruf verschaffte ihm keinenBeystand. Die Mamluken drohten hierauf, den Thnrm an-znzünden, und forderten den Sultan auf, herabzukommen,indem sie ihm Sicherheit versprachen; Turanschah gab aberihrer Aufforderung kein Gehör. Der Emir Husameddin ver-suchte hierauf, mit den kaimaritifchen Mamluken dem be-drängten Sultan zu Hülfe zu kommen, er fand aber dieZugänge versperrt, und es wurde ihm erklärt, daß Turan-schah bereits gelobtet wäre, und die Hülfe nicht mehr ander Zeit seyn würde. Ei» Gesandter des Chalifen von Bag-dad, welcher im Lager sich befand, wagte es, die Mam-luken abzumahnen von ihrem frevelhaften Unternehmen, siebrachten aber den Botschafter in ein Gefängniß und be-
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Hi) I.e Loriäauo yrri esroit Zoenes(jeone) et loZiers, 5'enlui en 1a tour^ue il Lvoit Fet Faire aveo trols äo
cliamdre (vgl. oben Anm. 33. S.226).
lornv. 6. a. O. I-o i-riiree s'etoitrenäir a sa rour 2e Koi8 sur leslioräs äu Ml. Dschemaleddtn beyAeinaud i>. 469.
43) Diese Zahl wirb von Joinvllle(a. a. O.) angegeben.
45) loiuviUe a. a. O.