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Unterhandlungen.
Obwohl dieser Vertrag nichts weniger als ehrenvoll für^A°-den König Ludwig und die Barone war, so verdiente gleich-
t>en ^ 40O,«« franz. Livres be-stimmt, es erklärt sich aber dieser Wi-derspruch mit Joinvlkle aus der vonLetzterm berichteten später» Verminde-rung dcS Lösegeldes. Uebrigens be-trug allerdings auch nach den vonDucange (Oisscrralioir XX zu 2 oin-villc) angeführten Stellen andererSchriftsteller ein damaliges französi-sches Livre ungefähr zwei) Byzantienoder Oucaten, und war also unge-fähr gleich einem jetzigen englischenPfund Sterling. Nach Matthäus vonWestminster (aff -r. 1251): Summa re-Ucmxliouis Legis Lraucorum eratsexLginta millia lidraium auii xri-ini er iiurissimi adsgue aliis äeuarüs«ommuuidus, viücUacr LsrerUngis,lduroueusidus er I-arisiensidus, gutaü inllnitunr uumcrum asoeuüciuut.Matthäus Paris (aff -l. iszo. x. 794)giebt das Löscgeld zu iso,cxx> PfundGoldes (und x. 797 zu I0U,0M MarkSilbers) an und erzählt folgendeZabeln von der Gefangenschaft deSKönigs Ludwig, welche auch zumTheil in dem von ihm sx. 7g6. 7y7)mitgetheilten Schreiben eines Kreuz-fahrers an den Grafen Richard vonCornwallis sich stnden. Der Sultanhabe im Anfangs die Absicht gehabt,den König in den morgenländtschenStädten zur Schau berumführen zulassen, sep aber davon abgestanden,weil Ludwig in zwei) Lagen nichtsOst und trank, und der Sultan be-fürchtete, dag er durch den Tod desKönigs alle Vortheile verlieren möchte.ES seyen hierauf Unterhandlungenangeknüpft worden; aber währendderselben sev von den Saracencn ver-sucht worden» Damictke durch eine
Kriegslist zu erobern, Indem eine Zahlvon Saracencn, welche ungefähr derZahl des vernichteten christlichen HeerSgleich war, mir christlichen Waffen»derOriflamme und anderen erobertenPanieren vor Damiette erschienen seyund verlangt habe, in die Stadt ein»gelassen zu werden; sie jenen abervon den Christen schon in der Fernedurch ihre saracenische Weise, disSchilde zu führen, und noch deutli-cher, alü sie den Thoren der Stadtsich genähert hatten, an der dunklenFarbe ihrer Gesichter, ihren schwar-zen Bärren und ihrer Sprache alSSaracenen erkannt worden. Erst,nachdem Liese Kriegslist mißlungenwäre, hätten die Saracenen angefan-gen, den König und dessen Mitgefan-gene milder zu behandeln, und ihnenSpeise und Trank nach ihrem Wun-sche reichen zu lassen; gleichwohl habeman noch immer in den Unterhand-lungen den König mit der Folter undder Wegführung an den Hof dcS Cha-lifen bedroht. Alü hierauf von demSultan das Lösegeld in PfundenGoldes gefordert worden sey, so habeder König um die Umwandlung inMarke Silbers gebeten, mit der Be-merkung: „wir Abendländer habennicht Ueberfluß an Gold wie ihr Mor,genländer, wir rechnen daher nichtnach Pfunden Goldes." Uebrigensmag die von Matthäus Paris ange-gebene Summe von Marken Silbersmir der von Ioinville angegebenenSumme dem Betrage nach ziemlichübereinsti,innen. ( Vgl. die oben an-geführte Dissertation von Ducange.)2 n dem von Ducange ( SU Ioinviller- ge) mitgetheilten Auszugs aus den