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7,1 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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Gefangenschaft des Seneschalls Ioinville. 205

könnte; und diesem glücklichen Einfalle verdankte Ioinville 2-^br.seine Rettung. Denn als den Saracenen kund getha»wurde, daß ein Vetter des Königs von Frankreich sich ihnenals Gefangener überantwortete, so warf sogleich eine jenervier Galeen neben dem Schiffe des Seneschalls ihre Anker,und ein Araber aus den Landern des Kaisers Friedrich^*)schwamm heran, bestieg das christliche Schiff, umarmte denSeneschall und forderte ihn auf, ohne Zögerung, währenddie Saracenen mit der Besitznahme des eroberten Schiffsbeschäftigt wären, sich auf die Galee zu begeben und da-durch der Mordlust der Muselmänner sich zu entziehen.

Eben dieser Araber unterstützte den kranken Seneschall, alser an einem herübergeworfcnen Seile den Schnabel der Galeezu erklimmen suchte, und schützte ihn gegen die Muselmän-ner, welche auf dieser Galee sich befanden, indem er ihnstets umarmt hielt und rief:es ist der Vetter des Königsvon Frankreich." Auf solche Weise wurde Ioinville gerettet,obgleich ihn die Muselmänner drey Mal zu Boden warfen,und er das Messer schon an der Kehle fühlte. Endlichführte der mitleidige Araber den Seneschall und dessen Leutein eine Burg, wo mehrere türkische Emire versammelt waren,welche den unglücklichen französischen Ritter mit Theilnahmeempfingen, ihm, da sie sahen, daß er krank war, seinenHarnisch abnahmen und über ihn eine mit Pelzwerk gefüt-terte Decke, welche dem Seneschall seine Mutter geschenkthatte, warfen. Aus dieser Decke bildete sich Ioinville, in-dem er Oeffnungen für die Arme schneiden ließ, ein Ge-wand, und ein Saracene brachte ihm einen weißen Riemen,

I2i) Lors cnvo^-r Oicxs»rr-r- weder ein sicllischer Araber oder elaLin gui estoit äo 1,1. teil« 1'Lnixe- Renegat,rcour. loinv. I. o. Er war also ent-