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7,1 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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204 Geschichte der Kreuzzüge. Buch VIII. Kap. VI.

^°?'das Ufer zu bringen; worauf sie ihm die Wahl gaben, ober an das Ufer gebracht seyn oder ihnen gestatten wollte,im Flusse zu ankern und die Aenderung des Windes abzu-rvarten, weil es unmöglich wäre, dem Sturm entgegen dasFahrzeug sortzubringen. Kaum waren aber die Anker aus-geworfcn, als vier saracenische Galeen, auf welchen wohlTausend Mann sich befanden, herankamen. Joinville sahnunmehr, daß er der Gefangenschaft nicht entrinnen könnte,und es blieb ihm nichts anders übrig, als mit seinen Rit-tern und übrigen Leuten die traurige Ueberlegung anzustel-len, ob sie jenen vier Galeen oder den am Ufer stehendenSaracenen sich ergeben wollten; und alle waren der Mei-nung, daß es rathsamer wäre, den Galeen sich zu überant-worten, indem sie hoffen dürften, auf einem dieser Schiffebeysammen zu bleiben, die saracenischen Landtruppen dage-gen, wenn sie denselben sich ergäben, ohne Zweifel sie zer-streuen und den Beduinen verkaufen würden. Ein Geist-licher*^) aus dem Gefolge des Seneschalls, gebürtig ausDourlenö in der Picardie, widersprach zwar diesem Beschlüsse,indem er meinte, es wäre besser, insgesammt sich tödten zulassen, um mit Sicherheit in das Paradies zu gelangen;Joinville aber und seine übrigen Leute waren nicht dieserMeinung, und der Seneschall, als er sah, daß sein Schick-sal entschieden war, beeilte sich, sein Schmuckkästchen undseine Reliquien in den Fluß zu werfen. In diesem Augen-blicke trat einer der Schiffer heran und bat den Seneschallum die Erlaubniß, ihn als einen Vetter des Königs vonFrankreich anzugebcn, weil solches Vergeben vielleicht sowohldem Seneschall als allen seinen Leuten zum Heile dienen

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x. 66. Orr Text von Oucange sept j'avoie.