Gefangen!,ehmung der übrigen Pilger. 203
Kreuzfahrer mit griechischem Feuer beschoß und nunmehrauch gegen die Pilgerschiffe eine solche Menge von Feuer-pfeilen richtete, daß, wie Joinville sich ausdrückt, die Sternevom Himmel zu fallen schienen. Die Lage der christlichenSchiffe war um so verzweifelter, als der mit steigender Hef-tigkeit tobende widrige Wind es ihnen unmöglich machte,den Strom zu halten*"); und Joinville sah von seinemSchiffe, wie an beyden Ufern des Flusses eine große Zahlchristlicher Fahrzeuge, welche bereits in die Gewalt der Sa-racenen gefallen waren, ausgcplündert, und die auf densel-ben befindlichen Pilger getödtet und in den Fluß geworfenwurden. Während die Pilgerschiffe von vorn der zerstören-den Gewalt des griechischen Feuers nur mit Mühe wider-standen, wurden sie zugleich von den Saracenen, welche dasUfer des Flusses besetzt hielten, mit Pfeilen beschossen undunter Drohungen aufgefvrdert, sich zu ergeben; und der Se-neschall Joinville, welcher noch immer schwer krank auf sei-nem Lager ruhte, schützte sich kaum durch einen Turnier-Harnisch, welchen er angelegt hatte, gegen die feindlichenGeschosse. In solcher peinlichen Gefahr wurde der Sene-schall von seinen Leuten, welche am Vordertheile des Fahr-zeuges sich befanden, benachrichtigt, daß seine Schiffer, ge-schreckt durch die Drohungen der Saracenen, die Absichthätten, ihn an das Land zu bringen und den Feinden zuüberantworten. Die Vollziehung dieses Vorhabens verhin-derte zwar der Seneschall durch seine Entschlossenheit, indemer, wiewohl sehr matt und schwach, von seinem Lager sichaufrichten ließ, sein Schwert ergriff und den Schiffern drohte,sie alle zu tödten, wenn sie sich unterfangen würden, ihn an
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