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7,1 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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186 Geschichte der Kreuz züge. B u ch VIII. K a p. VI.

^ 25 °"' namen der erschlagenen Türken, auf der Oberfläche des Kanalsvon Aschmum sichtbar wurden und an der von den Chri-sten errichteten Brücke sich häuften; und dieser Leichnamewar eine so große Zahl, daß hundert geringe Leute ' 2 ),welche von dem Könige Ludwig angestellt wurden, um dieLeichname der Christen von den türkischen zu sondern undzu beerdigen, acht Tage lang mit dieser Arbeit beschäftigtwaren; aber weder die Kämmerlinge des Grafen von Artoisnoch andere Kreuzfahrer erkannten in den entstellten Leich-namen einen ihrer Freunde oder Bekannten.

Die Christen begingen sehr große Fehler dadurch, daßsie in dieser Zeit der Ruhe weder darauf dachten, sich inden Besitz der Stadt Mansurah zu setzen, obgleich dieselbe,so lange sie in der Gewalt der Türken war, den rechtenFlügel des Heers der Kreuzfahrer auf die schlimmste Weisebedrohte, noch die feindliche Flotte aus ihrer Stellung unterden Mauern von Mansurah zu vertreiben. Denn so langefür die christliche Flotte, welche Lebensmittel, Waffen undandere Bedürfnisse dem Landheere nachführte, der obereTheil des Nilflusses verschlossen war, so lange war auchunter den günstigsten Umstanden für den König von Frank-reich das weitere Vordringen in die ober» Thcile von Aegyp-ten entweder ganz unmöglich, oder wenigstens höchst gefähr-lich; und selbst die Gefahr, in welche die Kreuzfahrer inihrer damaligen Stellung gerathen mußten, wenn es derfeindlichen Flotte gelang, die christlichen Schiffe zu verdrän-gen, war augenscheinlich. Von diesen Fehlern erfuhren diePilger bald die verderblichsten Folgen.

77) Lr äir 1'en (l'on), fügt IolN- 76) Oent ril-rrus» loinv. I». 6z.ville (p. 63) hinzu, o'esroie1»ource <zu.o les liyiL en esioieiirxourriL.