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180 Geschichte der Krcuzzüge. Buch VIII. Kap. VI.
Der Oberbefehlshaber der Saracenen war mit der Auf-stellung und Scharung seines Heers wahrend des ganzenVormittags beschäftigt, und erst in der Mittagsstunde gabendie Heerpauken der Saracenen das Zeichen zum Angriffe.Zuerst wurde die Schar des Grafen von Anjou, welche andem äußersten südlichen Ende des christlichen Lagers stand ^'),mit heftigem Ungestüm angefallen, indem die feindlichenScharen von Reitern und Fußvolk sich einander folgend inder Weise der Felder eines Schachbretts andrangeu, und dietürkischen Reiter, wahrend das Fußvolk griechisches Feuerschleuderte, mit ihren Schwerter» einhieben. Einem solchenAngriffe vermochte der Graf von Anjou, welcher für seinePersou zu Fuß kämpfte, mit seiner Schar nicht zu wider-stehen; der König Ludwig aber, als er hörte, daß die Tür-ken in das Lager eingedrungen waren, eilte zu rechter Zeitseinem Bruder zu Hülfe und kam in unerschrockenem Kampfeden Türken so nahe, daß die Mähuen seines Rosses vondem griechischen Feuer der Feinde ergriffen wurden. DerGraf von Anjou und dessen Waffengefahrten, ermulhigtdurch das Beyspiel des Königs, erneuten hierauf den Kampfund vertrieben die Türken wieder aus dem Lager. Diezweyte Schar, welche, durch die syrische Miliz gebildet, unterdem Befehle der Brüder Veit und Balduin von Jbelin
Innern des Lagers und in der Nähedes Kanals von Aschmum sich befand(vgl. oben S. 171), durch die Scha-ren des Grafen von Flandern unddes Ritters Gujon Malvoisin gedecktwurde. In Folge dieser Angabescheint die letztere Schar an dem nörd-lichen Ende des linken Flügels gestan-den , und Joinville mir seiner Ritter-schaft in der Fronte durch die Schardes Grasen von Flandern gedeckt ge-wesen zu seyn. ES ist auffallend, dag
durch dis von Joinville angegebeneLinie der Pallisaden dis Stadt Man-furaki eingeschloffen wurde, obgleichdieselbe noch in dem Besitze der Sa-racenen war, wie aus der NachrichtdeS Dschemaleddin bey Neinaud x.güo. güi bervorgeht.
61) 6'eslotr I- xreinioro xar Lo-vers Lalliloine. tolliv. x. zg.
62) I.L vollere (bey Ducange l>. 52la orllllere) Le -011 viieval. loiiiv.
a. tt. O.