Druckschrift 
7,1 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
Entstehung
Seite
168
Einzelbild herunterladen
 

168 Geschichte der Kreuzzüge. Buch VIII. Kap. VI.

fallen, sondern sie begannen auch das den christlichen Ritternfurchtbare griechische Feuer zu schleudern. Immer rucktenfrische türkische Scharen heran, durch welche die ermüdetenKampfer ersetzt wurden, und der christlichen Ritterschaftwurde der Kampf um so schwerer, da ihre Pferde ermatte-ten, und die meisten derselben verwundet waren. Unter demfurchtbaren Schalle der Hörner und Heerpauken und dem Wie-hern der Rosse begannen ihre zahllosen Scharen den Angriffmit gewaltigem Geschrey und einem dichten Pfeilregen, undwenn die Türken sahen, daß die Pferde der Ritter verwundetwaren, so hingen sie die Bogen an ihre linken Arme und schlugenwider die Kreuzfahrer mit Schwertern und Keulen. Der Königermunterte zwar seine Waffengefährten durch kräftigen Zu-spruch zur Ausharrung im Kampfe und zum Vertrauen zudem Heilande, welcher ihnen den Sieg über ihre zahllosenFeinde sicherlich verleihen würde; er gebot den christlichenScharen, sich so sehr als möglich in eng geschlossenen Glie-dern zu halten; und von Zeit zu Zeit rannten, wo einegünstige Gelegenheit sich darbot, die Ritter wider die Tür-ken und trieben sie in die Flucht. Wenn aber Eine türkischeSchar verjagt war, so erschien eine noch zahlreichere undungestümere an deren Stelle. Die Türken richteten vor-nehmlich ihren Angriff gegen die Schlachtordnung desKönigs, welchen sie an seiner glänzenden Rüstung erkann-ten; Ludwig aber ermüdete nicht im Kampfe und entzogsich keiner Gefahr, und diejenigen, welche an dieser furcht-baren Schlacht Theil genommen hatten, versicherten ein-müthig, daß nur durch die ausdauernde Tapferkeit des

Zs) 1 i 8LrrL8ln5 s'Lxroelä- tsmdurs» üe cris äo xens et äe clie-

lkent äe ussrre xent, 1a iioize Lust vaiis Hue ee estoir ßraar Iiläeruc s

ei LsranL äc corr ed äe duisiries, äe oir. IVelLilon wLiiuscrlie x. 575«