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Gefechte bey Mansurah.
der König das Ufer des Kanals von Aschmum erreicht hatte,und die übrigen Scharen der christlichen Ritterschaft vonden Türken, welche mit Streitkolben und Schwertern dieRitter anfielen, gegen das Ufer desselben Kanals gedrängtwurden. Die christliche Ritterschaft vermochte so wenig die-sem heftigen Angriffe der Türken zu widerstehen, daß viel-mehr die Scharen sich auflösten und die einzelnen Ritterdurch Schwimmen über den großen Kanal zu entfliehen ver-suchten, was unmöglich war; denn ihre Pferde waren durchden Kampf und die Hitze des Tages ermüdet. Biele derFlüchtlinge ertranken, und die ganze Oberfläche des Kanalswar bedeckt von den Schilden, den Lanzen, den Rossen undden Leichnamen der Kreuzfahrer, welche ein Raub der Wel-len geworden waren 2*). Dem Seneschall Joinville erzähl-ten nach der Beendigung dieser gefährlichen Schlacht dieRitter von Courtenai und Johann von Saillenai, daß derKönig selbst in dem Getümmel jenes unglücklichen Kampfesschon von sechs Saracenen als Gefangener hinweggcführtwurde, durch seine eigene Kraft und Tapferkeit aber sichwieder befteyte; worauf die christlichen Ritter, ermuthigtdurch das Beyspiel des Königs, von der Flucht über denKanal abstanden und wieder um die heilige Oriflamme sichsammelten, um dem Könige Beystand zu leisten.
Unter solchen Umstanden achteten der Connetable, derSeneschall Joinville und die übrigen Ritter es für unmög-lich, zu dem Könige zu gelangen, und sie zogen es vor,eine Brücke des kleinen Kanals, auf dessen südlichem Ufersie stromabwärts geritten waren, zu besetzen und nachkom-menden saracenischen Scharen den Uebergang zu verwehren,damit der König und die übrige christliche Ritterschaft nicht
24) loüivMe x. Zr. Dgl. -LLLusorlre x. 572.