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7,1 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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164 Geschichte der Kreuzzüge. Buch VIII. Kap. VI. k

dürsten. Als aber Johann von Valeri zurückkam und dem iKönige so wie den Rittern des königlichen Raths wegenihres Wankelmuthes Vorwürfe machte: so wurde die frühergebotene Bewegung der königlichen Schlachtordnung nach ! jdem Ufer des Kanals von dem Könige und den Rittern -seines Raths aufs neue beschlossen. !

In diesem Augenblicke brachte der Connetable Jmbert ^ )von Beaujeu die Meldung, der Graf von Artois sey in ;

einem Hause der Stadt Mansurah von den Türken ringe- -!

schlossen, worauf der König erwiederte: ,,Eilt, edler Conne- ^

table, nach Mansurah und sucht zu helfen; ich werde euch i

folgen." Joinville erbot sich hierauf, dem Connetable alsdessen Ritter zu begleiten, was der Connetable mit Dank ;

annahm. Sie waren aber noch nicht weit geritten, als ein i

Serjant^) ,n großer Angst dem Connetable meldete, daß i

eine zahlreiche türkische Heerschar dem Könige den Weg ver- -

legt hatte; und die Ritter sahen, als sie sich umwandten, I

daß sie durch eine Heerschar von mehr als Tausend Türken ^

von dem Könige getrennt waren. Da ihrer nicht mehr als ''sechs waren, so wagten sie es nicht, jene Türken anzugrei- j

fen; sondern sie beschlossen auf den Rath des Seneschalls ^ !

Joinville, über einen kleinen Kanal"), welcher an ihrerlinken Seite sich befand, zu gehen, und an dessen entgegen-gesetztem Ufer die Rückkehr zu der königlichen Schlachtord- inung zu versuchen. Der Uebergang über diesen Kanalwurde zwar, da die Türken, beschäftigt mit dem Kampfewider die königliche und andere in deren Nahe aufgestellte !Scharen der Kreuzfahrer, jene Ritter nicht gewahr wurden,glücklich vollbracht; die Ritter bemerkten aber bald, daß

2 S) I7n serjant L wLoe. 7oinvUlo ter unten (?. ZI) nennt er riesen Ka-k- not: le IN, und (x. Sr) 1e lui-sel.

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