162 Geschichte der Kreuzzügc. Buch VIII. Kap. VI.
2-Ar-Ritter, welche zu den rüstigsten Kämpfern des Pilgerheersgehörten, wider die Heiden mit einer Tapferkeit kämpften,durch welche sie großes Lob sich erwarben: so wäre dochbey der überlegenen Zahl der Feinde, von welchen sie um- ^ringt waren, es fast um sie geschehen gewesen, wenn nichtEberhard von Siverey ungeachtet seiner schweren Wunde sicherboten hätte, zu dem Grafen von Anjou, dessen Schlacht-ordnung er im Felde erblickte, sich zu begeben Und densel-ben um Hülfe zu bitten. „Lieber Herr Eberhard," gabihm Joinville zur Antwort, „mich dünkt, daß ihr ein gutesWerk verrichtet, wenn ihr uns Hülfe erwirkt, um unserLeben zu retten; euer Leben aber ist in großer Gefahr."Die schlimme Ahnung des Seneschalls ging wirklich in Er-füllung, und der Ritter Eberhard starb an seiner Wunde.Da auch die übrigen Ritter das Anerbieten des RittersEberhard billigten, so bestieg derselbe sein Streitroß undeilte zu dem Grafen von Anjou, welcher ungeachtet desWiderspruchs, den einer seiner Ritter erhob, den bedrängtenWaffenbrüdern mit mehreren Serjanten zu Hülfe kam,worauf die Türken sich zurückzvgen.
Kaum waren Joinville und seine Ritter aus der großenGefahr, in welche sie geralhen waren, errettet worden, soerblickten sie die Schlachtordnung des Königs, welche unterdem Schalle der Heerpauken, Trompeten und saracenische»Hörner heranzog und auf einem erhöhten Wege Halt machte;und der König war ihnen durch seine treffliche Rüstung vorde» Rittern seines Gefolges kenntlich, indem Ludwig einenvergoldeten Helm auf seinem Haupte trug und ein deutschesSchwert") in seiner Rechten führte. Bald sahen die Ritter
vl; car il. xsioir (paroik^oiL) «lesur sou uuo e8xse ä.'
route sa ßeue ääs 1e» espLu1e8 eü eü ka MLiu. ^oiuvills x». 49.