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7,1 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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I. Clir.>250.

160 Geschichte der Kreuzzüge. Buch VIII. Kap. VI.

an dem Sattel des Streitrosses befestigt war, mächtig zuwerden, so entfloh der Saracene * *).

Mittlerweile sammelten sich die Mamluken, welchevon dem Sultan Ejub unter dem Namen der Baharischenund Dschamdarischen waren gebildet worden, lauter auserle-sene Reiter, unter welchen Rokn eddin Bibars mit demBeynamen Vondokdar, d. i. der Bogenhalter, durch Ent-schlossenheit und Tapferkeit sich auszeichnete; die Musel-männer nannten diese Reiter, welche eben so geschickt indem Gebrauche des Schwertes als der Lanze waren, Löwender Schlachten^). Der Seneschall Joinville und die übri-gen Ritter, welche in das Lager der Saracenen eingedrun-gen waren, fließen daher, als sie zurückkehrten, auf eineHeerschar von sechs Tausend feindlichen Reitern, welche imFelde sich aufgestellt hatten, und wurden sofort von ihnenmit furchtbarer Heftigkeit angegriffen. Der edle Ritter Hugovon Trichatel, Herr von Conflans, wurde von den Türkengetödtet, und Radulph von Vernon zu Boden geworfen; demLetzter» aber kam Joinville mit seinen Rittern zu Hülfe'Als aber der Seneschall zurückkehrte an seine vorige Stelle,so drängten ihn die Türken von neuem mit großem Unge-stüm, und sein Roß stürzte im Kampfe auf die Knie. Join-ville jedoch, nachdem er über den Kopf des Rosses zu Bodengefallen war, raffte sich auf, ordnete den Schild wieder anseinem Halse, nahm das Schwert in seine Rechte und ver-theidigte sich zu Fuß wider die Heiden. Während Joinvillein solcher Gefahr sich befand, kam der Ritter Eberhard von

IZ) loinviNe x. 47. 43- wundst und durch Peter von Albe-

16) Dschemaleddin bey Neinaud l>. rive aus der Gewalt der Saracenen

4Sg. Wgl. ebendas. i>. 454. befreyt wurde. Entweder gelang dem

17 ) loüiviNe p. 48. Auf der fol» Seneschall die Bestellung seiner Waf-

genden Sette (x. 4g) berichtet Join- fengcfahrten nicht, oder Nadulph ge-vtlle, dag Nadulxh von Wernon ver- riech zum zweyten Male in Gefahr.