Aufenthalt der Pilger am Kanal von Aschmum. 14S
Ritter Wilhelm sich wandte und sprach: „Du siehst, lieber 2>Tbr.Freund, wie nahe die Gefahr einer Spaltung im Heere ist,jey deshalb vertraglich, und in solcher Lage als die unsrigeist es Psticht, noch Schlimmeres mit Geduld zu ertragen."Worauf der Graf crwiedertc: „Wenn du es nicht vermagst,dein Volk in den Schranken der Ordnung zu halten undVerbrecher gebührend zu strafen, so sey nicht fernerhinKönig." Dann fügte er noch mit steigender Bitterkeit dieWorte hinzu: „Einem solchen Könige diene ich nicht länger,"verließ bald hernach mit den englischen Pilgern das Lagerund begab sich nach Ptolemais. Die englischen Pilger ver-nahmen mit Verdruß, daß der Graf von Artois über ihrenAbzug sich gefreut und lachend gesagt hatte: „Es ist gut,daß die Füchse davon gegangen sind *»)." Es gelang jedochdem Könige nach einiger Zeit, die englischen Pilger, indemer ihnen melden ließ, daß die Aussicht, auf eine leichteWeise zu dem Besitze von Kahirah zu gelangen, sich ihmeröffnet hatte, zur Rückkehr in das Lager ihrer französischenWaffengefahrten zu bewegen^).
. Der Emir Hus'meddin, Statthalter von Kahirah, wel-cher mit dem Atabel Fachreddin, wie oben berichtetworden ist, in Unfrieden war, soll nämlich einige in derSchlacht bey Gaza gefangene Tempelherren, Hospitaliterund andere Kreuzfahrer, welche zu Kahirah in der Skla-verei) sich befanden, heimlich zu sich gerufen, ihnen dieFreyheit gegeben und sie zu dem Könige von Frankreich ge-sendet haben, mit dem Aufträge, demselben zu melden: er
Z4) Isertur Lomes Ltrevstensis Sil-ber kis ätxisse MIM cLciiumo:Vouo Vene mniiämnr maZiiilico-riim excrmtus Irrocorum n cLiiär-l». ivi-uU. karis (welcher allein von
riesen Mixhelligkeiten berichtet) -a -l.nS->- x- 78Z-
S5) Marrlmeiis karis sL 2 , i2Zs.l>- 737-
g6) S- I2Y. 1 Z 2 . Anm. IZ.