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7,1 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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Aufenthalt dev Pilger am Kanal von Aschmnm. 147

Theils der Pilger zur Folge hatten. Der König Ludwigund seine Barone hatten den sehr wohl überlegten Befehlverkündigen lassen, daß kein Pilger auf eigene Abenteuerausgehcn, sondern jeder zur Vertheidigung des Lagers inseinem Zelte und bey seiner Schar bleiben sollte. DiesemBefehle unterwarf sich aber der englische Ritter WilhelmLongaspatha, welcher dem Könige Ludwig mit seinem Pan-nerherrn Robert von Ver und den übrigen englischen Pil-gern, sowohl Rittern als Serjanten, auf dem Zuge vonDamiette »ach dem Kanals von Aschmum gefolgt war, umso weniger, als diese Pilger schon bey ihrer Ankunft inAegypten, obgleich der König selbst ihnen eine liebevolle Auf-nahme gewahrte, dennoch von den Franzosen mit Hohnund Spott empfangen") und fortwährend durch Spötte-reyen geneckt wurden. Der König Ludwig mißbilligte zwardieses Betragen der französischen Pilger, seine Ermahnungenund Warnungen waren aber unwirksam. Unter diesen Um-ständen verließ der Graf von Salisbury mehrere Male eigen-mächtig das Lager der Pilger und zog im Lande auf Aben-teuer umher. Er eroberte' ohne Wissen der Franzosen durcheinen glücklichen Zufall ohne Schwertschlag einen festenThurm in der Nahe von Alerandrien, machte eine großeZahl vornehmer saracenischer Frauen, welche daselbst Sicher-heit zu finden gehofft hatten, zu Gefangenen und gewanneine beträchtliche Beute; und als ihm bald hernach durchseine Kundschafter gemeldet wurde, daß eine Karavane reichersaracenischer Kaufleute unter nicht sehr zahlreicher Bedeckungzu einem Markte, welcher in der Gegend von Alerandriengehalten werden sollte, zöge: so überfiel Wilhelm Longa-spatha mit seinen Leuten diese Karavane, erschlug nach einem

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SZ) iciaitliscne ksils a. 124g. x. 766. 767.

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