Aufenthalt der Pilger am Kanal von Aschmnm. 145
Willigkeit dieser Aufforderung Folge; es wurde so viel Schiffs-Holz dargebracht, daß der Werth desselben zu zehn LausendLivres geschätzt wurde, und der Bau eines neuen Thurmskam zu Staude. Worauf der König Ludwig, um seinenBruder wegen des Mißgeschicks zu trösten, welches ihnwahrend seiner letzten Wache betroffen, gebot, daß dieserThurm nicht eher an die Stelle, wo die beyden erstenThürme waren verbrannt worden, gebracht werden sollte,als an dem Tage, an welchem den Grafen von Anjou dieReihe der Wache treffen würde; was geschah. Kaum waraber der Thurm bis an das mittägliche Ende des Dammesvorgeschoben worden, so setzten die Saracenen wieder ihresechszehn großen Wurfgerüste in Tätigkeit; und als es denChristen wegen der gewaltigen Steinwürfe unmöglich war,dem Thurme sich zu nahem, so ergriff das griechische Feuer,welches aus einer kleineren Wurfmaschine geschleudert wurde,auch diesen Thurm und zerstörte denselben mit unwidersteh-licher Gewalt 5°).
Dieses wiederholte Unglück überzeugte endlich den KönigLudwig, daß alle Mühe und alle Kosten für ein Werk ver-schwendet würden, dessen Vollendung unmöglich war. Wennes ihm auch nicht an Mitteln fehlte, jene Kosten und viel-leicht noch größere zu bestreiten, da eine beträchtliche Geld-sendung aus Frankreich glücklich in dem Lager der Kreuz-fahrer angekommen war-*): so erfüllte ihn doch die Ver-
go) Joinville, nachdem er (S. gk)dto von keinem andern Schriftstellerberichtete Verbrennung dieses Thurmserzählt hak, fügt wiederum die naiveBemerkung hinzu: Loste granr aonr-
oiievoliers; eer nons eussions Iosoir gnero eir graut xoril, aussiVII. Band.
commo Irans cnssions fair a I'aiitroguter ctonr so vous ai xarlö liovLiit.
gi) Nach der Angabe deü MatthäusParis (.ist ->. 1050. x.'779) kam dieseGeldsendung noch im Lager bey Da-mictte an und bestand aus Talentenund Sterlingen guter cölnischcr Mün-ze, nicht schlechter irexrobarac) Münze
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