144 Geschichte der Kreuzzüge. Dirch VIII. Kap. V.
I. Chr125a.
Anjou setzte diese Vernichtung der Werke, welche durch diemühevolle Arbeit und die Aufwendung großer Kosten zuStande gebracht worden waren, in einen solchen Grimmund eine solche Verzweiflung, daß er sich selbst in das Feuerstürzen wollte, um es zu löschen; und der Sencschall Jvin-ville verhehlt es nicht, wie er und seine Ritter Gott dafürpriesen, daß dieses Unglück nicht in der nächstfolgendenNacht sich ereignet hatte, in welcher an sie wiederum dieReihe gekommen seyn würde, die Thürme zu bewachen^).
Da auf Lle Erbauung des Dammes bereits so langeZeit die mühevollste Arbeit unter beständigen und schreckli-chen Gefahren und beträchtliche Kosten waren verwandt wor-den""): so wollte der König Ludwig auch nach jenem neuenMißgeschicke die Vollendung jenes Werkes nicht anfgeben,sondern er berief seine Barone zu einer Berathung, stellteihnen vor, daß der Damm nicht fvrtgeführt werden könnte,wenn nicht zum Schutze der Arbeiter ein neuer Thurm er-baut würde, daß aber kein anderes Holz vorhanden wärefür einen solchen Bau, als das Holz der Schiffe, welchedem Heere der Kreuzfahrer Gepäck und Kriegsgerälhschafrennachgeführt hatten, und forderte deshalb die Barone auf,so viel des Schiffsholzes zu diesem Vchufe därzubringen,als jedem belieben würde. Die Barone leisteten mit Bereit-
ccni e contra totis resistentes co-natiüns inaelnnis noetris . . . ina-citinas opposnerunt guain i-lnrcs,Anilins oastclla nastra lignea, guaesuper nassuin colloeari scoer-uuuscunäciu, couciuassata lapiäidus etconkraeta, coindusscrunt rotalitcrixne graeoo. Die arabischen Nach-richten übergehen die Verbrennungder christlichen Thürme mit Still-schweigen.
/,g) Dt se ir Ilo^ cle Senile ( d, i.her Graf von Anjou) en ln oourou-oie, je et ines elrevaiiers en loaniesDien; oar se nous enssions guietlüIv soir, nous estiöns estö tons ars(drules). loinville l. c.
4y) S. die Aeußcrung des KönigsLudwig oben, Anm. W. S. Igz.