Aufenthalt der Pilger am Kanal von A'schmum. 143
Thranen zu Gott um die Errettung seines Volks und sandte 2- Cyr.seinen Kammerherrn, um sich zu erkundigen, ob Schadengeschehen wäre. Einer dieser drey Feuerwürfe zündete wirk-lich den Thurm, welchen die Ritter des Herrn von Cour-tenay bewachten, indem das Feuergeschoß an der Seite desThurms streifend in den Fluß Herabsiel, und der Riter Lau-bigois kam in großer Angst zu dem Seneschall von Join-ville, meldete, daß der Thurm, getroffen von einem Feuer-pfeile, in Brand gerathen wäre, und bat um schleunigeHülfe. Joinville und seine Ritter, als sie zu jenem Thurmekamen, sahen, daß jener Ritter die Wahrheit gemeldet hatte,und sie überwältigten das Feuer, obwohl auch sie durch dieSaraccnen von der andern Seite des Kanals her mit Pfei-len beschossen wurden.
An einem andern Tage, als der Graf von Anjou dieKatzenthürme bewachte und von der Höhe derselben ausWurfgerüsten die Saracenen beschießen ließ, warfen dieFeinde auch im Hellen Lichte des Tages, was sie bis dahinnoch nicht gethan hatten, griechisches Feuer gegen jeneThürme; und die Kreuzfahrer wurden dadurch um so mehrgeängstigt, als beyde Thürme durch die feindlichen Stein-würfe schon große Beschädigungen erlitten hatten. Auchwaren die Steinwürfe, welche von den Saracenen aus ihrenganz nahe aufgerichteten Maschinen gegen den Damm ge-richtet wurden, an diesem Tage von solcher Wirkung, daßkein Kreuzfahrer den Damm zu betreten und den Thürmensich zu nähern wagte. Auf solche Weise geschah es, daßbeyde Katzenthürme, vom griechischen Feuer ergriffen, in Brandgeriethen und zerstört wurden, und kein Versuch gemachtwerden konnte, dieselben zu retten "?). Den Grafen von
47) toinviUe x. 4Z. Der König Verbrennung der Thürme nur mitLudwig erwähnt (Lxisr. x. 42g) der folgenden wenigen Worten: SarrL-