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Zug der Pilger gegen Kahirah.
zu machen gewußt hatte, nicht mehr unter den Lebenden ^Ar-seyn möchte ").
Erst am Feste des heiligen Nikolaus hoben die Kreuz-s.D-cbrfahrer ihr Lager bey Fariskur auf und setzten sich wiederin Bewegung. Der König Ludwig hatte zwar auf dasstrengste geboten, daß auf dem Marsche kein Pilger dieSchar, zu welcher er gehörte, verlassen und mit den Sara-cenen in einen Kampf sich einlassen sollte. Als aber dieTempler, welche die Vorwache des Heers übernommen hat-
i?) Matthäus Paris c »st ->. 1250.I>. 775 - und noch einmal x. 788)redet von einem Friedensantrage,welchen der Sultan Ejub dem Kö-nige von Frankreich, als daschristliche Heer von Damiette aufge-drochen war, gemacht haben soll.Ejub bot nämlich für die Zurückgabevon Damiette mit allem Zubehörk aum siistcictamentis, gnao garne-ktnras vulgares axgellaut) tind allendaselbst aufbcwahrten gefangenen Sa-racenen die Wiedererstattung dcS hei,Ilgen Landes mit allen Christensklavenan. Oer König Ludwig sowohl alSeinige französische Barone und allegeringen Pilger sollen der Meinunggewesen seyn, dag man diesen An-trag nicht zurückweisen dürfte, undnur der Gras von Artois (welchemMatthäus Paris überall nicht gewo-gen ist) soll dis Annahme desselbenverhindert haben, indem er daraufdrang, dag man auch dis Abtretungvon Alexandrien fordern mllgte. Wor-auf der Sultan antwortete, Lag ereins so wichtige Stadt (rcocxtaou-lum omaium mercatorum ^mstra-lium et Oiieutaiium ) nicht abtretenkönnte, und auch die Einwohner der-selben die Abtretung an die Christen
sich nicht gefallen lassen würden. 2 nder zweyten aus einer andern Quellegeschöpften Erzählung fügt MatthäusParis hinzu, daß der Sultan aucheinen freyen gegenseitigen Handels-
et i-aviüoa) angctragen habe. Auchmißt er in dieser Erzählung nichtdem Grafen von Artois, sondern dempäpstliche» Legaten die Schuld davonbey, dag der Friedensoertrag zurück-gewissen wurde ( lttiia xaois kormaeex kagae ruanäato, guock ewm anii-rnaverat, si körte Iiaeo otlerreirr Sar-rsoeiri, reiiclUs erat legatns et kroir-tose contraäixit ). Wenn man auchgegen diese Nachrichten nicht einwen-den will, dag der Sultan Ejub da-mals schon todt war, indem der An-trag unter den vorhin erzählten Um-ständen von dem Emir Fachreddin imNamen des Sultans sehr wohl ge-macht werden konnte! so ist es dochnicht zu übersehen, dag dieses Frie-densantrags von keinem andern,weder abendländischen noch morgen-ländischen Geschichtschreiber Erwäh-nung geschieht, und ich halte densel-ben aus diesem Grunde für ein sehrzweifelhaftes Factum.
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