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7,1 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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Zug der Pilger gegen Kahirah.

Tod ihres Gemahls verborgen hielt und nur dem Emir^ArFachreddin und dem Obersten der Verschnittenen davonKenntniß gab: so hätte doch den König Ludwig die Uuthä-tigkeit der Saracenen ahnen lassen können, daß eS ihnen aneinem kräftigen Haupte fehlte. Zwar hinterließ der SultanEjub einen Sohn, den Malek al moaddhem Tnranschah;dieser war aber damals abwesend und hatte als Statthal-ter von Harran, Edessa und anderen Städten von Mesopo-tamien seinen Sitz zu Hesn Kaifa Auch hatte Tu-rauschah, welcher ein höchst leichtsinniger Jüngling war, sowenig das Vertrauen seines Vaters gewonnen, daß Ejubihn nicht zu seinem Nachfolger ernannte, sondern dem Statt-halter Husameddin von Kahirah den Auftrag gab, im Falleseines Todes das Reich von Aegypten der Verfügung desKhalifen anheimzustellen, damit derselbe das bedrohte Landden Händen eines würdigen und fähigen Fürsten übergebenmöchte*"). Diese Lage der Dinge benutzte der ehrgeizigeEmir Fachreddin zur Erreichung seiner herrschsüchligcn Ab-sichten, indem er sich nicht begnügte mit der Würde undMacht eines Atabek oder Reichsverwesers, welche ihm dieWitwe des Sultans Ejub übertrug, sondern den Prinzen Tu-* rauschah von der Nachfolge auf dem Throne auszuschließensich bemühte und einem jungen Prinzen Namens Omar,aus der Nachkommenschaft des Sultans Malek al Adel,welcher damals zu Kahirah erzogen wurde, den Titel einesSultans zuznwenden dachte, um unter dessen Namen mitunbeschrankter Gewalt zu herrschen. Dieser Plan wurdejedoch vereitelt durch den Widerstand des Statthalters Hu-sameddin, welcher sich der Person des Prinzen Omar be-

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Vil. Band.