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7,1 (1832) Die Kreuzzuege des Königs Ludwig des Heiligen und der Verlust d. heiligen Landes
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118 Geschichte der Kreuzzüge. Buch VIII. Kap. IV.'

^ 2 «.^ ließ, es wäre überflüssig, daß die Kreuzfahrer Ackergeräth-schaften^°) aus ihrer Heimath mitgebracht hatten, das Landwürde, ohne daß sie es anbauten, für die Zeit, welche siein Aegypten zuzubringen hätten, ihnen so viel Getreide ge-währen, als sie bedürften. Worauf Ludwig mit Ruhe undWürde antwortete:Die Zeit meiner Ankunft in Aegyptenkonnte ich, so viel an mir lag, bestimmen, und mein Ge-lübde und mein Schwur verpflichteten mich, hierher zu kom-men; nicht aber legt mein Gelübde mir die Verbindlichkeit auf,zurnckzukehren, und die Dauer meines Aufenthalts ist unge-wiß, darum habe ich mit demjenigen mich versehen, wasnützlich und nothwcndig ist." Bald hernach kam eine andereBotschaft des Sultans mit dem Anträge, die Kreuzfahrermöchten an dem Tage, an welchem sie das Fest des Täu-fers Johannes feyerten, sich an einem Orte, welcher verab-redet werden sollte, einfinden und mit den Muselmännernum den Besitz des Landes kämpfen^'). Auf diesen Antragerwiederte Ludwig:Ich bin nicht gesonnen, nur an diesemoder jenem Tage wider den Sultan als den Feind deschristlichen Glaubens zu streiten, sondern ich fordere ihnheraus für morgen und für jeden Tag meines Lebens undwerde so lange ihn bekämpfen und keine Ruhe ihm gönnen,bis er seiner selbst sich erbarmt und zu dem Herrn sich wen-det, welcher will, daß alle Menschen selig werden, und Allende» Schooß seiner Barmherzigkeit öffnet." Die Sara-cenen säumten nicht, diese Herausforderung anzunehmen,

70) läcm Ilex attulit sccniri ar».tra, lixone», tralme er alt» instiarnainstrunwirts. Oinno ä« Uurscjo luIVlatuIraci I'-irts aäditaiueirtis 11.169.Wgl. iVtattsi. varis g. 77S. MattbäusParis setzt ln der letzter» Stelle dieseBotschaft nach dem Antritte des Zu-

ges gegen Kahirah, alS das franzö-sische Heer schon an Lebensmittelngroben Mangel litt. Bald hernachsoll der Sultan Eiub gestorben seon.

71) Lniciouis Lgist. g. r6g. 2oin-vikle erwähnt dieser betiden Botschaf-ten des Sultans nicht.